Geburtenrückgang Jänner bis November 2003 beträgt fast 2 Prozent  

erstellt am
19. 01. 04

Wien (statistik austria) - Die Geburtenzahl sank in Österreich in den ersten elf Monaten des Jahres 2003 um 1,9 Prozent. Die vorläufige Zahl der lebend geborenen Kinder (69.569) war laut Statistik Austria um 1.373 niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (70.942).

Im Zeitraum Jänner – November 2003 meldeten die Standesämter aller Bundesländer weniger Geburten. Den stärksten Geburtenrückgang verzeichnete Vorarlberg mit minus 5,7 Prozent, gefolgt von Salzburg (minus 5,1 Prozent), Niederösterreich (minus 2,7 Prozent) sowie Oberösterreich und Tirol mit je minus 2,4 Prozent. Geringer als im Durchschnitt fiel der Rückgang in den Bundesländern Burgenland (minus 1,4 Prozent), Kärnten (minus 1,0 Prozent), Steiermark (minus 0,2 Prozent) und Wien (minus 0,1 Prozent) aus.

Die vorläufige Summe der in den letzten zwölf Monaten (Dezember 2002 - November 2003) in Österreich geborenen Kinder betrug laut Statistik Austria 75.946 und war damit um 1,1 Prozent niedriger als in der vorangegangenen Zwölfmonatsperiode (Dezember 2001 - November 2002: 76.761). Die Zahlen der ehelich (49.277 oder minus 3,3 Prozent) bzw. unehelich (26.669 oder plus 3,3 Prozent) geborenen Kinder entwickelten sich dabei gegensätzlich. Im Zwölfmonatsabstand stieg die Unehelichenquote damit von 33,6 Prozent auf 35,1 Prozent an.

Im November 2003 sank die Geburtenzahl in Österreich um 5,6 Prozent. Dies stellt für 2003 im Monatsvergleich den bislang stärksten Rückgang dar. Die vorläufige Zahl der lebend geborenen Kinder (5.784) war absolut um 340 niedriger als im November 2002 (6.124).
 
zurück