Wechsel in der OMV Erdgas-Geschäftsführung  

erstellt am
14. 01. 04

Wien (omv) - Die OMV Erdgas GmbH, eine 100% Tochter der OMV Aktiengesellschaft, hat mit Wirkung vom 1. Jänner 2004 einen planmäßigen Wechsel in der Geschäftsführung vollzogen. Wolfgang Ruttenstorfer, als OMV Generaldirektor seit Anfang 2000 für den Bereich Erdgas verantwortlich, übernimmt die Funktion von Werner Auli, der sich nunmehr ausschließlich auf seine Tätigkeit als Geschäftsführer der EconGas GmbH konzentriert. Die Geschäftsführerfunktion von Otto Musilek in der OMV Erdgas bleibt von diesem Wechsel unberührt.

Wolfgang Ruttenstorfer ist neben seiner Funktion als OMV Generaldirektor nun auch Sprecher der OMV Erdgas und zeichnet überdies für die Bereiche Supply, Finanzen, Business Development und Human Resources verantwortlich. Otto Musilek wird im Rahmen der OMV für Fernleitungen (GWG), Transit und Speicher, Systemmanagement, Operations und Maintenance, Recht, HSE sowie Beteiligungsmanagement zuständig sein.

OMV - erfolgreich im Erdgasgeschäft
Die OMV Aktiengesellschaft verfügt mit ihrer 100%-Tochter OMV Erdgas über ein rund 2.000 km langes Erdgas-Leitungsnetz in Österreich sowie drei Erdgasspeicher und verkauft 7 Mrd m³ Erdgas pro Jahr. Die verkaufte Transportkapazität auf den Transitleitungen betrug im Jahr 2002 fast 40 Mrd m³ Erdgas. Neben Österreich wird über diese Leitungen Erdgas nach Deutschland, Italien, Frankreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn transportiert. Als wichtiger Bestandteil des europäischen Erdgasverbundes integriert das Leitungsnetz der OMV auch die Gasversorgungssysteme dieser Länder.

Wachstumsstrategie
Die OMV will bis 2008 zu einem der mitbestimmenden Erdgasversorger in Mitteleuropa wachsen. Die entsprechende Strategie stützt sich auf drei Säulen: Handel und Marketing (mit der Ende 2002 gegründeten 50%-Tochter EconGas), Transport und Speicher sowie die eigene Erdgasförderung. Das umfassende Liberalisierungs-Know-how der OMV - Österreich ist der am weitesten liberalisierte Erdgasmarkt in Kontinentaleuropa - stellt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für die anstehenden Liberalisierungen in den EU Beitrittsstaaten dar.
 
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