Vorarlberger im Burgenland feiern »Funkensonntag«  

erstellt am
25. 02. 04

Mit den Grenzsoldaten halten auch Bräuche anderer Bundesländer im Burgenland Einzug
Deutsch Jahrndorf (bvz.at) - Am Sonntag (29. 02.) werden Assistenzsoldaten aus Vorarlberg in der nordburgenländischen Gemeinde Deutsch Jahrndorf einen "Funken" abbrennen. Der "Funken"-Sonntag am ersten Fastensonntag ist ein alter alemannischer Fasnachtsbrauch zum Faschingsende. Damit wird der Winter symbolisch verbrannt.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht der so genannte "Funken", der aus Holz möglichst hoch aufgebaut und schließlich spektakulär abgebrannt wird. In Deutsch Jahrndorf übernehmen diese Arbeit Einheimische und Assistenzsoldaten. Zurzeit ist nämlich das Jägerbataillon 23 aus Vorarlberg im Burgenland auf Grenzeinsatz.

Auch 2002 brannten Soldaten am Funken-Sonntag einen Scheiterhaufen ab. Damals war das Ufer des Neusiedler Sees Schauplatz des Feuers.

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