Diagonale: Carl Mayer Drehbuchpreis vergeben  

erstellt am
08. 03. 04

»Handygeschichten« und »Innere Liebe« sind die Preisträger
Graz (stadt) - Zum elften Mal wurde heute der "Carl Mayer Drehbuchpreis" vergeben. Der höchst dotierteste Drehbuchpreis Österreichs wird von der Landeshauptstadt Graz gestiftet, die Verleihung findet seit 1998 im Rahmen des österreichischen Filmfestivals, der Diagonale, statt. 49 anonyme EinreicherInnen haben sich beim diesjährigen Drehbuchwettbewerb, der unter dem Motto "Gier" ausgeschrieben war, beworben.

Die diesjährigen Preisträger
"Wie Carl Mayer, sieht sich auch die Stadt Graz mit der Vergabe des Drehbuchpreises der Innovation vepflichtet", verdeutlichte Kulturstadtrat Dr. Christian Buchmann die Notwendigkeit des Wettbewerbs. Der mit 14.500 Euro dotierte Carl Mayer Hauptpreis wurde von Buchmann an Richard Schubert mit "Handygeschichten" verliehen. Simone Schönett und Harald Schwinger erhielten mit ihrem Drehbuch "Innere Liebe" den, mit 7.200 Euro dotierten, Carl Mayer Förderpreis. Der ORF stiftete heuer zum fünften Mal einen Preis in der Kategorie Fernsehfilm in der Höhe von 4.000 Euro. Er erging an Bernd Schneider aus Villach.

Der Innovation verpfichtet
Auf Initiative des schon verstorbenen Autors und Regisseurs Bernhard Frankfurter und dem damaligen Grazer Kulturstadtrat DI Helmut Strobl wurde der "Carl Mayer Drehbuchwett- bewerb" ins Leben gerufen. Carl Mayer (1890 bis 1969) war in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts ein Klassiker unter den Drehbuchautoren des Stummfilms. Der Drehbuchwett- bewerb hat das Ziel, junge AutorInnen zu entdecken und zu fördern und eine substantielle Besserstellung der österreichischen Filmkultur zu bewirken.

Diagonale
Das österreichische Filmfestival 2004 läuft noch bis Sonntag. Weitere Informationen erhält man auf http://www.diagonale.at
     
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