Technologiepark Innsbruck soll weiter wachsen  

erstellt am
08. 03. 04

Weitere Baustufe geplant – Schwerpunkt der Erweiterung: Nanotechnologie oder tirolspezifisches Thema
Innsbruck (tech tirol) - Der ICT Technologiepark Universität Innsbruck soll um eine weitere Baustufe größer werden. "Die Bundesimmobiliengesellschaft, der die Grundstücke bei der Baufakultät in Innsbruck gehören, hat angeregt, mit der Planung eines zweiten Bauabschnittes zu beginnen", erklärt Tech-Tirol-Geschäftsführer Armin Partl. Hintergrund sei die aktuell hohe Auslastung: Obwohl die erste Baustufe erst im August fertiggestellt wird, sind bereits 80 Prozent der Flächen vergeben. Im Rahmen des ersten Bauabschnitts werden 15 Millionen Euro investiert, 250 bis 300 Personen werden im Gebäude arbeiten.

"Der Technologiepark Innsbruck ist eines der wenigen Technologiezentren weltweit, das alle drei relevanten Bereiche an einem Ort vereint: Grundlagenforschung, Ausbildung und Anwendung", meint der geistige Vater des ICT, der Leiter des Softwareparks Hagenberg (OÖ), Bruno Buchberger. Der gebürtige Tiroler hat im Auftrag der Wirtschaftskammer seine Ideen zur Zukunft Tirols vor sechs Jahren zu Papier gebracht, der Technologiepark Innsbruck ist daraus entstanden. Ein wesentlicher Aspekt in der Betreuung eines Technologieparks ist ein professionelles Zentrumsmanagement. Dieses soll allerdings unabhängig von der Hausverwaltung für die langfristige Weiterentwicklung sorgen.

Während das erste Gebäude ganz nach der Vorstellung Buchbergers der Informationstechnologie gewidmet wurde, soll das zweite einen anderen inhaltlichen Schwerpunkt haben. "Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man setzt auf die internationalen Megatrends – neben der IT auf Nanotechnologie -, oder man sucht sich ein Thema, das für Tirol spezifisch ist", führt der Uni-Professor aus.
     
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