Arbeitstreffen der Post-Chefs Ungarns und Österreichs in Budapest  

erstellt am
07. 05. 04

CEO Anton Wais und Ungarns Post-Chef Pal Szabo führen Gespräche über mögliche Kooperationen
Budapest / Wien (post) - Anton Wais, CEO der Österreichischen Post AG, traf am Freitag (06. 05.) Pal Szabo, den Chef der ungarischen Post Magyar Posta in Budapest zu einem Arbeitsmeeting.

Die Österreichische Post AG und die Postgesellschaft des jungen EU-Mitgliedslandes wollen ihre guten Kontakte weiter verstärken und mögliche Kooperationen prüfen. Im Zentrum der Gespräche standen Verhandlungen über Service- und Qualitätsverbesserungen bei grenzüberschreitenden Sendungen. Im Anschluss an das Meeting fand eine Pressekonferenz im neuen Logistikzentrum von Magyar Posta nahe Budapest statt.

Die Österreichische Post AG hatte erst vor wenigen Wochen einen Vertrag mit Deutsche Post Global Mail für grenzüberschreitende Werbesendungen von Frankreich, Niederlande, Belgien, England, Spanien, Dänemark und Schweiz nach Österreich unterzeichnet. Mit dem Unternehmen S&MS wurde ein ähnliches Abkommen für Sendungen von Italien nach Österreich vereinbart. Für Werbesendungen von Deutschland nach Österreich vertraut die Österreichische Post AG auf die bewährte Kooperation mit Swiss Post International.
Im nächsten Schritt zielt die Österreichische Post auf eine Markterweiterung im osteuropäischen Raum, um sich verstärkt in internationale Netzwerke einzubinden.
Die Österreichische Post AG verfügt bereits über Tochtergesellschaften in der Slowakei, Slowenien und Kroatien im Geschäftsbereich Kurier-Express-Paket. Derzeit laufen Gespräche über einen Markteinstieg in Ungarn und Tschechien.

Magyar Posta ist eine Aktiengesellschaft, die sich zu 100 Prozent im Besitz des ungarischen Staates befindet. Wie in Österreich ist auch in Ungarn der Markt für Briefsendungen bis zu einem Gewicht von 100 Gramm für den Universaldienstleister Post reserviert. Das jährliche Briefaufkommen in Ungarn ist mit rund 1,2 Milliarden Briefen ähnlich hoch wie in Österreich.
Nach Verlusten im Geschäftsjahr 2002 konnte Magyar Posta 2003 einen Vorsteuergewinn von 11,8 Mio Euro erzielen.
     
zurück