Filmfonds Wien: 1 Mio. Euro für neun Produktionen  

erstellt am
06. 05. 04

Franka Potente spielt Therese Raquin
Wien (RK). In seiner zweiten Jurysitzung in diesem Jahr hat der Filmfonds Wien Förderungen für insgesamt neun Produktionen in der Gesamthöhe von 1,02 Millionen Euro zugesagt. Unter den geförderten Projekten: die österreichisch/tschechisch/US- amerikanische Verfilmung von Emile Zola's "Therese Raquin" - eine Geschichte um Leidenschaft und Verbrechen in der Gesellschaft des auslaufenden 19. Jahrhunderts, mit Franka Potente in der Hauptrolle (Allegro Film). Weiters die österreichisch/deutsch/luxemburgische Coproduktion "Lapislazuli", ein Kinderfilm um einen Neandertalerbuben, der durch einen Blitz aus dem ewigen Eis befreit wird (Regie: Wolfgang Murnberger, Dor Film). Eine Zusage für Projektentwicklung erhielt Kurt Palm für "Der Wadenmesser - Das wilde Leben des Wolfgang Mozart", ein Film, der den Menschen Mozart in neuem Licht zeigen will.

Herstellungsförderungen erhalten noch folgende Filme: der Dokumentarfilm "Das Arrangement" um arrangierte Hochzeiten im Migrantenmilieu (Österreich/Frankreich, Regie: Nathalie Borgers, Navigator Film), "Edgar G. Ulmer - Der Mann aus dem Off", eine Doku über den Österreicher, der zur Kulturfigur amerikanischer B- Movies wurde (Österreich/USA, Regie: Michael Palm, Mischief Films), "Keine Insel - die Palmers Entführung 1977", eine Dokumentation rund um den bekannten Entführungsfall in der Regie von Michael Gartner, und "Life in Loops - Megacities RMX", ein Remix von Michael Glawoggers "Megacities" (Regie Tim Novotny, Orbrock Filmproduktion).

Projektentwicklungsförderungen erhalten neben Kurt Palms Mozart-Projekt die Filme "En Detail" über die kleinen, verschwindenden Traditionsläden (Drehbuch Harald Friedl) sowie "Unerwünschtes Kino", ein Dokumentarfilm über die Geschichte jüdischer Produzenten und Filmkünstler in Österreich in den 30er Jahren ( Drehbuch Petrus van der Let, Armin Loacker, Kurt Mayer)

Informationen: http://www.filmfonds-wien.at/
     
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