Organisationssekretär des Mitteleuropäischen Katholikentages zieht erste Bilanz
Graz (seckau) - Als "beeindruckende Erfahrung eines neues Miteinanders in Europa" hat der
Organisationssekretär für den Mitteleuropäischen Katholikentag, Paul Wuthe, die "Wallfahrt
der Völker" in Mariazell gewertet.
Die Wallfahrt sei ein "Zeichen der Einheit in der Vielfalt" gewesen, wie sie Europa brauche, zog Wuthe
am Montag im Gespräch mit "Kathpress" eine erste Bilanz. Die "einigende Kraft des Glaubens"
sei bei der Mariazeller Wallfahrt auf faszinierende Weise spürbar geworden. Man habe bemerkt, dass "uns
in Europa viel mehr verbindet, als uns oft bewusst ist". Das hätten auch die unzähligen Begegnungen
gezeigt - ob im Jugendlager neben dem Festgelände oder in den vielen österreichischen Pfarren, in denen
insgesamt 250 Pilgergruppen untergebracht waren. All diese Erfahrungen des Miteinanders "werden uns weiter
vorantreiben", sieht Wuthe optimistisch in die Zukunft.
Einen besonderen Dank richtete Wuthe an die Grazer Firma "Saubermacher", die - unterstützt von freiwilligen
Helfern - gratis für die Müll-Entsorgung auf dem Festgelände sorgte. Die Aufräum-Arbeiten seien
abgeschlossen, das Festgelände sei schon wieder "übergabereif". |