Burgstaller übergab Urkunden /Haslauer: Neue Blickwinkel eröffnen und Engagement fördern
Salzburg (lk) - Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller überreichte am Donnerstag (01. 07.)
im Museum der Moderne auf dem Mönchsberg die Preise des Wettbewerbes „Jugend interpretiert Kunst“, der vom
Land Salzburg und der Salzburg Foundation ausgeschrieben worden war. Mit dem ersten Preis in Höhe von 2.500
Euro wurde die 7. Klasse des Privatgymnasiums Borromäum (Salzburg) für die beiden Werke „Der Apfel fällt
mit dem Stamm“ und „Das Schweigen der Denker“ ausgezeichnet. Den zweiten Preis in Höhe von 1.500 Euro erhielt
die 3a Klasse der Hauptschule Bürmoos für ihre Arbeit „a.e.i.o.u. 3a“. Der dritte Preis in Höhe
von 1.000 Euro ging an die 4d Klasse des Wirtschaftskundlichen Gymnasiums (Salzburg) für ihren „Wiku Iglu“.
Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer betonte, dass es sich beim Wettbewerb „Jugend interpretiert
Kunst“ um den höchstdotierten Jugend-Kunstpreis Österreichs handelt, für den der Hauptsponsor Credit
Suisse der Salzburg Foundation 5.000 Euro zur Verfügung gestellt habe.
Besonders beachtlich sei, so Haslauer, die Teilnahme von 60 Schulen aus dem Bundesland Salzburg. Die Aufgabenstellung
beinhaltete eine künstlerische Auseinandersetzung mit den beiden von der Salzburg Foundation der Landeshauptstadt
geschenkten Kunstwerke im Furtwängler Park („A.E.I.O.U.“ von Anselm Kiefer) und auf dem Mönchsberg („Ziffern
im Wald“ von Mario Merz). In der Folge wurden durch Losentscheid 20 Klassen zur Teilnahme ausgewählt und mehr
als 500 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesland hatten die Möglichkeit, an den pädagogischen
Kunstvermittlungsprogrammen und anschließenden Workshops teilzunehmen. Die intensive Arbeitsphase fand danach
in der Schule statt, wo innerhalb von sechs Wochen Arbeiten, die sich mit dem Gesehenen auseinander setzten, entstanden.
Aus zwei Gründen sei es erfreulich, dass dieses Projekt, das seit etlichen Jahren in Deutschland durchgeführt
wird, nun auch in Salzburg realisiert werden konnte. Zum einen sei es ihm, so Haslauer weiter, ein besonderes Anliegen,
in einem „Klima kultureller Ermöglichung“ den Zugang der Jugend zu kulturellen Aktivitäten im Lande zu
erleichtern. Den jungen Menschen sollten dabei nicht nur neue Blickwinkel eröffnet werden, sondern sie sollten
auch angeregt werden, eigene Interpretationen von Kunstwerken zu kreieren. Zum anderen werde durch diesen kunstpädagogischen
Wettbewerb die Verbindung der Salzburgerinnen und Salzburger zu ihrem Museum der Moderne Mönchsberg gestärkt.
Die Salzburg Foundation leiste mit diesem Wettbewerb einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Engagement auf höchstem
Niveau.
Der Jury gehörten Museums-Direktorin Dr. Agnes Husslein, Kunstverein-Direktorin Dr. Hildegund Amanshauser,
Walter Smerling (Künstlerischer Leiter der Salzburg Foundation), der Künstler Prof. Siegfried Anzinger
und der Galerist Thaddaeus Ropac an. Die Arbeiten der jungen Künstler können im Museum der Moderne vom
2. bis 4. Juli bei Führungen jeweils um 14.00 und 15.00 Uhr besichtigt werden. Treffpunkt für die Führungen
ist bei der Bergstation des Mönchsbergliftes. |