Krems exportiert Tourismus-Know-how nach China  

erstellt am
22. 11. 04

IMC Fachhochschule hilft bei Errichtung eines Uni-Colleges
Krems (nlk) - Mit Kremser Know-how soll an der chinesischen Universität Qingdao ein Tourismus-College aufgebaut werden; das wurde kürzlich beim Besuch einer österreichischen Delegation unter der Leitung von Bundesministerin Elisabeth Gehrer in China besiegelt. Die Kremser Vertreter Bürgermeister Franz Hölzl, IMC-Geschäftsführer Dkfm. Mag. Heinz Boyer und Kollegiumsleiter Mag. Hans Lichtenwagner konnten dabei nach zweijährigen Verhandlungen das Projekt für die IMC Fachhochschule vertraglich fixieren.

Das Sino-Austrian Tourism College wird nach Kremser Vorbild entstehen, idente Lehrpläne sollen den gegenseitigen Austausch von Studenten beider Hochschulen ermöglichen. Dementsprechend sieht Boyer in dem Vertragsabschluss einen Gewinn für beide Seiten: „Dieser Auftrag ist keine Einbahnstraße. Auf der einen Seite profitieren natürlich die Chinesen, auf der anderen Seite aber auch unsere Studenten, weil wir für sie auf dem großen Markt China einen Stützpunkt aufgemacht haben.“

Die 6 Millionen Einwohner-Stadt Qingdao liegt an der Küste Chinas, ungefähr eine Flugstunde von Peking entfernt. Dort werden 2008 bei den Olympischen Spielen die Segelbewerbe ausgetragen. Das ist mit ein Grund, das touristische Angebot in der Region auszubauen, wofür wiederum gut ausgebildete Fachleute gebraucht werden.

Auch von der anschließenden Mongolei-Reise kehrte die Kremser Delegation mit zwei konkreten Aufträgen zurück: Die Experten der IMC Fachhochschule werden eine Hotelfachschule konzipieren und ein Tourismus-Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften durchführen. Außerdem wurde eine Kooperation im Bereich der Biotechnologie ins Auge gefasst.
     
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