Neue wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis im Kindergarten
Wien (rk) - "Das, was wir in der Kindheit erleben, begleitet uns ein ganzes Leben lang",
umschreibt die pädagogische Leiterin der städtischen Kindertagesheime Dr.Christa Raffelsberger die Philosophie
der Enquete "Die Kindheit ist ein Teil von uns für immer". Am 23. November werden im Wiener Rathaus
etwa 900 KindergartenpädagogInnen mehr über die neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen im Zusammenhang
mit der Bildung von Kleinkindern erfahren und deren Umsetzbarkeit in der Praxis diskutieren.
Die Palette der von der Magistratsabteilung MA 11A (Tagesbetreuung von Kindern, Kindertagesheime der Stadt Wien)
initiierten Veranstaltung reicht dabei von den biologischen Grundlagen des Lernens bis zu neuen Überlegungen
zum Bildungsauftrag des Kindergartens. Referieren werden Prof.Dr.Dr.Dr. Wassilios E. Fthenakis (Freie Universität
Bozen, Staatsinstitut für Frühpädagogik München), Dr. Ingeborg Becker- Textor (Bayrisches Staatsministerium
für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen München) und Mag. Elvira Muchitsch (MA 11A). Vizebürgermeisterin
Grete Laska wird die Enquete eröffnen.
Der Kindergarten ist heute mehr denn je ein Ort der ganzheitlichen Bildung, Erziehung und Betreuung. Deshalb bemüht
sich die MA 11A schon seit Jahren Wissenschaft und Praxis "an einen Tisch zu setzen", um im Rahmen von
Veranstaltungen die Umsetzbarkeit der theoretischen Erkenntnisse im pädagogischen Alltag zu diskutieren. |