LH Pühringer ist "Offizier der Ehrenlegion"  

erstellt am
18. 11. 04

Linz (lk) - Mit dem Titel "Offizier der Ehrenlegion" hat am Dienstag (16. 11.) im Linzer Landhaus der französische Botschafter in Österreich Alain Catta Landeshauptmann Pühringer ausgezeichnet.

Diese hohe französische Auszeichnung, wird französischen und ausländischen Persönlichkeiten verliehen, die sich für Frankreich besondere Verdienste erworben haben.

In seiner Laudatio betonte der französische Botschafter vor allem die engen kulturellen Kontakte zwischen Frankreich und Oberösterreich, die während der Amtszeit Pühringers entstanden sind: Sowohl bei der Ars Electronica, als auch im offenen Kulturhaus oder bei Projekten des Schlossmuseums werden immer wieder Bezugspunkte zu Frankreich hergestellt und französischen jungen Künstlern die Möglichkeit geboten, ihre Werke zu präsentieren.

Weiters bestehe Einigkeit zwischen Frankreich und Oberösterreich, dass neben der kulturellen auch die sprachliche Vielfalt besonders gefördert werden muss.

Als Beispiel nannte Catta hier das europäische Fest der französischen Sprache am 23. Mai 2003 in Linz und Wels. Dieses Großprojekt, an dem 800 Schulkinder aus 13 verschiedenen Ländern teilgenommen haben, wurde von der französischen Botschaft organisiert und vom Land Oberösterreich mit finanziellen Mitteln gefördert.

Der Botschafter wies in diesem Zusammenhang auch daraufhin, dass im Land Oberösterreich die französische Sprache im Schulbereich einen hohen Stellenwert hat. Während in ganz Österreich ca. 10 % der Schüler französisch lernen, sind es in Oberösterreich 21 %, im BHS-Bereich besucht sogar jeder zweite Schüler den Französisch-Unterricht.

In seiner Dankesansprache würdige LH Pühringer die Rolle Frankreichs beim europäischen Einigungsprozess. Frankreich gehöre seit dem Schuman-Plan vom Mai 1950 zu den Pionieren und ständigen Vorrantreibern des Friedens- und Wohlstandprojektes Europa. Als Land mit nach wie vor großer politischer Bedeutung in Europa und der Welt hat sich Frankreich als Friedensstifter bleibende Verdienste erworben, für die auch Regionen wie Oberösterreich zu Dank verpflichtet sind.
     
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