Auf den Spuren Mozarts durch Europa  

erstellt am
24. 11. 04

Neuer Folder informiert über die "Europäischen Mozart-Wege"
Salzburg (lk) - Reisen war für Wolfgang Amadeus Mozart eine wertvolle Quelle der Inspiration und der musikalischen Entfaltung. Die Idee, Europa durch die „Mozart-Brille“ mit allen Sinnen neu zu entdecken, steht im Zentrum des Netzwerkes „Europäische Mozart-Wege“. Diese Plattform, die als Teil der Aktivitäten zum Mozartjahr 2006 von und in Salzburg gegründet wurde, verfolgt das Ziel, Projekte in den Bereichen Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Tourismus zu fördern und zu initiieren. Die „Europäischen Mozart-Wege“ tragen seit heuer auch die Auszeichnung „Major Cultural Route“, die vom Europarat vergeben wird. Ein neuer, mehrsprachiger Folder informiert nun über das europäische Netzwerk sowie dessen Mitglieder und enthält nützliche Kontaktadressen im Tourismus. Der Prospekt kann beim Verein „Europäische Mozart-Wege“ (Chiemseegasse 6, 5020 Salzburg, Telefon: ++43 / (0)662 / 8042-2242, E-Mail: office@mozartways.com) angefordert werden; weitere Informationen auch im Internet unter www.mozartways.com.

17 Reisen führten Mozart zwischen 1762 und 1791 quer durch Europa u. a. bis nach Neapel, London, Berlin und Prag. Insgesamt zwölf Jahre, zwei Monate und acht Tage verbrachte das Musikgenie auf Reisen. Dem Verein „Europäische Mozart-Wege“ mit Sitz in Salzburg gehören inzwischen mehr als 70 Mitglieder (Städte, Regionen und Einzelorganisationen) aus neun Ländern an: Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz und Tschechische Republik. Ab 2005 soll eine gemeinsame Internetplattform mit Veranstaltungskalender unter www.mozartways.com allen Mozart-Freunden dabei helfen, ihr Reiseerlebnis mit dem entsprechenden Kulturprogramm zu verbinden.

In den beteiligten Städten und Regionen werden Gebäude mit authentischem Bezug zu Mozart und die historische Reiseroute durch Mozart-Wege-Label gekennzeichnet. Die mit dem Label „Mozart-Wege“ ausgezeichneten Projekte haben einen anerkannten, künstlerisch und wissenschaftlich gesicherten Standard.
     
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