Vorweihnachtlicher Besuch bei Innsbrucks Bischof  

erstellt am
22. 12. 04

Innsbruck (rms) - In der besinnlichen Weihnachtszeit besuchte Bürgermeisterin Hilde Zach am Dienstag (21. 12.) Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer am Domplatz und überreichte ein Geschenk. Bei dem traditionellen Treffen zwischen Innsbrucks Stadtoberhaupt und dem hohen geistlichen Würdenträger werden vor allem die Stadt betreffende Fragen diskutiert und erörtert.

Bgm. Zach dankte anfangs Bischof Scheuer für das „erste“ Jahr seiner Amtszeit. Manfred Scheuer wurde im Dezember 2003 im Dom zu St. Jakob zum neuen Innsbrucker Bischof geweiht. „Wie ich mit Freude feststelle, haben Sie sich in Innsbruck inzwischen gut eingelebt. Bei den Bürgerinnen und Bürgern sind Sie wegen Ihrer offen Art sehr beliebt“, so Zach. Seit der Gründung im Jahr 1964 ist der Stadt Innsbruck, eine gute Zusammenarbeit mit der Diözese, immer ein wichtiges Anliegen. Diese Verbundenheit kommt auch mit dem Bischofsring zum Ausdruck, den die Landeshauptstadt dem neu bestellten Würdenträger zum Geschenk macht.

Bischof Scheuer: „Ich bin hier in Innsbruck wohlwollend aufgenommen worden und fühle mich bereits ein wenig heimisch. Den Ring trage ich als Zeichen der Treue!“ Die Kooperation zwischen Stadt und Diözese in kirchlichen Belangen funktioniere im besten Einvernehmen.

2004 stand nicht nur im Zeichen der 40-Jahrfeier, erklärte des weiteren der Bischof, sondern es wurden auch wichtige Personalentscheidungen von Seiten der Diözese getroffen: Am 1. Adventsonntag trat der ehemalige Leiter des Seelsorgeamtes, Florian Huber, seine neue Position als Propst der Dompfarre an. Im November wurde Brigitte Proksch, als erste Frau Österreichs, mit der Leitung eines Priesterseminars betraut.

Im Hinblick auf die teils hektische Weihnachtszeit, stellt für Bischof Scheuer „Zeit“, einen bedeutenden Faktor dar: „Nicht nur zu Weihnachten, auch während des gesamten Jahres sollte man sich Zeit für einander nehmen und Gespräche mit seinen Mitmenschen führen.“

Von Bischof Scheuer ist auch ein neues Buch mit dem Titel „Christlicher Lebensstil“ im Tyrolia-Verlag erschienen. Darin beschreibt er Wegmarken für eine spirituelle Erneuerung der Kirche.
     
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