"Groß Gold" für Professor Colin Fournier  

erstellt am
10. 01. 05

Festakt in der Grazer Burg für den Architekten des Grazer Kunsthauses
Graz (lk) - Professor Colin Fournier, den Planer und ausführenden Architekten des Grazer Kunsthauses, hat Landeshauptmann Waltraud Klasnic am Freitag (07. 01.) Abend in der Grazer Burg mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark ausgezeichnet. Die beim Grazer Kunsthaus umgesetzte Idee, "multimediale Präsentationen in Bauwerke einfließen zu lassen, entwickelte Fournier im Zuge eines Wettbewerbes für ein französisches Denkmal in Japan", hob LH Waltraud Klasnic im Verlauf dieser Feierstunde hervor. "Seither zieren immer neue künstlerische Texte die elektrifizierte Ost-Fassade der ´Blauen Blase´, dieses kulturellen Aushänge-Schildes der Europäischen Kultur-Hauptstadt 2003".

Der 1944 in London geborene Architekt führt im Gegensatz zu seinem Partner Peter Cook, dessen Wege kaum nach Graz führen, "ein Doppelleben - halb in der Steiermark, halb in London ", so Klasnic. Leibnitz ist die Heimat von Fourniers Lebenspartnerin Dorothea Mezler-Andelberg. In London wurde Fournier vom berühmten Lehrer Buckminster Fuller geprägt, dem Erfinder der "Leicht-Kuppel-Bauweise".

Zu den Meilensteinen in Fourniers beruflicher Karriere zählten sein Engagement bei "Parsons Company" in Kalifonieren, einem der drei größten General-Unternehmer der USA. Dort war er acht Jahre als Planungsdirektor aktiv. Unter seiner Leitung wurde "in Saudi-Arabien mit Yanbu, eine 200.000-Einwohner-Stadt buchstäblich aus dem Wüsten-Boden gestampft", unterstrich LH Klasnic abschließend.
     
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