Erste e-cards für über 100.000 BurgenländerInnen  

erstellt am
22. 02. 05

Am 28. Februar beginnt der Probebetrieb in den Bezirken Eisenstadt, Eisenstadt Umgebung, Rust und Neusiedl
Wien (sv) - Rechtzeitig zum Start des Probebetriebes am 28. Februar im nördlichen Burgenland hat zu Beginn dieser Woche der Versand der ersten e-cards begonnen. "Das bedeutet", so der zuständige Geschäftsführer im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Volker Schörghofer, "dass 104.000 Versicherte in den Bezirken Eisenstadt, Eisenstadt Umgebung, Rust und Neusiedl in den kommenden Tagen ihre persönliche e-card im Briefkasten finden werden.

Damit die e-card als Krankenscheinersatz in den burgenländischen Ordinationen auch funktioniert, werden parallel dazu in dieser Woche die Hard- und Software sowie die Kartenlesegeräte installiert und die einzelnen Ordinationen über ein Breitband-Netzwerk an das e-card- Rechenzentrum angeschlossen. Außerdem wird es für die Probebetriebsärzte und deren OrdinationshelferInnen ebenfalls in dieser Woche insgesamt 6 Schulungsveranstaltungen geben.

Nach dem erfolgreichen Start in der Musterpraxis von Dr. Milan Kornfeind im Dezember des Vorjahres wird dieser erste Feldeinsatz des e-card-Systems für die Dauer von 3 Monaten auf insgesamt 79 Arztordinationen, 8 Zweitordinationen und Institute sowie drei Ambulatorien der Burgenländischen Gebietskrankenkasse ausgedehnt. Schörghofer: "Das e-card System wird nun in einem größeren Rahmen auf Herz und Nieren getestet, um dann ab Juni 2005 allen Ärztinnen und Ärzten sowie allen Versicherten ein zuverlässiges, stabiles System mit all seinen Vorteilen zur Verfügung zu stellen".
     
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