"Vergessen Sie Mozart - Hören Sie Meisterwerke seiner Zeitgenossen!"
am 4. und 5. Februar in der Salzburger Residenz
Salzburg (lk) - "Vergessen Sie Mozart – Hören Sie Meisterwerke seiner Zeitgenossen!"
lautet das Motto am Wochenende 4. und 5. Februar 2006, jeweils von 10.00 bis 22.00 Uhr, in der Salzburger Residenz.
Es handelt sich dabei um den Beitrag der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation
in München als "inspirierende musikalische Dissonanz zum Mozart-Jahr 2006". Zählkarten für
diese Veranstaltung, die bei freiem Eintritt zugänglich ist, gibt es bei der Internationalen Stiftung zur
Förderung von Kultur und Zivilisation, Germersheimerstraße 24, D-81541 - München, Telefon: 0049
(0)89 49 00 10 56, Fax -57, www.VergessenSieMozart.com, Ansprechpartnerin: Eva Köhler, Telefon: 0049 (0)172
273 1182.
Das ungarische Spitzenorchester Orfeo (Originalinstrumente) unter Leitung von György Vashegyi, der Purcell
Chor, Gesangssolisten der Budapester Staatsoper und zahlreiche exzellente Musiker werden äußerst selten
aufgeführte musikalische Kostbarkeiten spielen, etwa das "Carmen Saeculare" von Francois-André
Philidor oder "A Shakespeares Ode" von Thomas Linley und andere Erstaufführungen.
Nicht nur bedeutende Musiker wie Judit Németh, die 2005 in Bayreuth als Venus debütiert hat, der weltberühmte
Pionier des Hammerflügels, Malcolm Bilson und Jerzy Dybal, der 1. Solo-Kontrabassist der Wiener Philharmoniker
werden zu hören sein, sondern auch Größen der Musikwissenschaft, allen voran der nicht nur in Wien
legendäre Prof. Dr. Otto Biba, der auch die Eröffnungsrede halten wird. Ein spannender musikwissenschaftlicher
Gedankenaustausch steht ebenso auf dem Programm wie faszinierende Mitmachprogramme mit der Möglichkeit zum
Tanzen oder Schachspielen.
Warum der künstlerische Leiter des Musikfestes Wolfgang Antesberger mit "Vergessen Sie Mozart" aus
der Reihe der Mozart-Jubelfeiern tanzt, hat er überzeugend in seinem Buch "Vergessen Sie Mozart"
dargestellt, das vor wenigen Wochen im Piper Verlag in München erschienen ist. Ebenso wird in 52 Sendungen
im Bayerischen Rundfunk zu hören sein, welcher musikalische Reichtum im Schatten des Genies Mozarts darauf
wartet, wieder entdeckt zu werden. |