Bisherige Wintersaison 2005/06: zwar mehr Urlauber in Österreich (+0,6%), allerdings bleiben
Touristen immer weniger lang (-3,2%)
Wien (statistik austria) - Laut Statistik Austria wurden im März 2006 rund 12,44 Mio. Übernachtungen
gemeldet, das entspricht im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat einem Rückgang von 14,6%. Ausschlaggebend
für dieses Ergebnis war die Verschiebung der Osterferien, die im Vorjahr auf den März und diesjährig
in den April fielen. Das Nächtigungsaufkommen ausländischer Touristen sank um 16,6%, jenes von Urlaubern
aus Österreich um 6,1%.
Die Zahl der Gäste (=Ankünfte) insgesamt war im Vergleich zu März 2005 um 8,4% rückläufig,
wobei jene der Ausländer um 13,4% zurückgingen, während die Inländerankünfte um +6,0%
zulegen konnten.
Bis einem Monat vor Ende der Wintersaison 2005/06 (November 2005 bis März 2006) wurden insgesamt 52,71 Mio.
Übernachtungen gemeldet, was gegenüber derselben Vorjahresperiode einer relativen Abnahme von 3,2% entspricht.
Ausländische Gäste nächtigten in dieser Periode um 4,3% weniger als im Vergleich zur selben Vorjahresperiode,
Inländernächtigungen hingegen nahmen um +1,2% zu. Die Zahl der Nächtigungen in der Qualitätshotellerie
der 5-/4-Stern-Kategorie ist weiterhin zunehmend (+2,6%), während in Hotels der 3-Stern Kategorie (– 2,1%)
bzw. 2-/1-Stern-Kategorie (–9,7%), oder in Privatquartieren (–10,6%) und privaten Ferienhäusern (–6,1%) Nächtigungseinbußen
verzeichnet wurden.
Betreffend die Zahl der Gästeankünfte konnte durchwegs Zunahmen beobachten werden, +0,6% insgesamt, +6,4%
bei den inländischen Gästen; die ausländischen Gästeankünfte waren um 1,6% rückläufig.
Die Übernachtungen aus dem wichtigsten Herkunftsland Deutschland nahmen um 10,6% (22,41 Mio. Nächtigungen)
ab, ebenso jene der belgischen Gäste mit -3,2%. Der zweitstärkste Herkunftsmarkt Niederlande konnte bei
den Nächtigungen um +1,8% auf 5,25 Mio. zulegen.
Die relativen Nächtigungszuwächse nach Bundesländern bewegten sich zwischen –6,7% in Vorarlberg
und +11,0% im Burgenland. Bei den Ankünften lag das Burgenland mit +19,3% an der Spitze, gefolgt von Niederösterreich
mit +12,2%; lediglich in Tirol und in Vorarlberg waren die Ankünfte rückläufig (-4,4% und. -2,3%).
In den ersten drei Monaten des Jahres 2006 wurden insgesamt 41,33 Mio. Übernachtungen gemeldet, das entspricht
gegenüber derselben Vorjahresperiode einem Minus von 5,0%; sowohl inländische (–0,5%) wie auch ausländische
Gäste (–6,1%) nächtigten weniger. Das Nächtigungsaufkommen in Hotels der gehobenen Kategorie (5-/4-Stern)
nahm weiter leicht zu (+0,7%). Deutsche Gäste nächtigten um 13,2% weniger als im Jänner bis März
2005. Bei den Gästeankünften ist insgesamt ein Minus von 2,1% festzustellen, ebenso bei den ausländischen
Gästen (-4,4%), während die Zahl der Inländern mit +4,8% positiv abschließt. |