Sobotka: Mit "Notarzt NÖ" schnelles,
flexibles und effizientes Einsatzmittel
St. Pölten (nlk) - Zusätzlich zum bestehenden Notarztsystem in Niederösterreich wird
nun ab Oktober am Standort Groß-Enzersdorf das Pilotprojekt "Notarzt NÖ" in Form eines Notarztfahrzeuges
seinen Dienst aufnehmen, das die notfallmedizinische Versorgung der Region Südliches Weinviertel/Marchfeld
in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz innerhalb von wenigen Minuten sicherstellen soll. „Das neue Konzept, Notarzt
NÖ’ ist nach internationalen Gesichtspunkten ein innovatives, schnelles, flexibles und überaus effizientes
Einsatzmittel“, hält dazu NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka, fest, „das Notarzt und
Notfallsanitäter noch viel schneller zum Patienten bringen kann.“
Das schnelle, wendige Fahrzeug, ausgestattet mit dem letzten Stand der medizinischen Technik, setzt neue Maßstäbe
in der Lebensrettung. In Kombination mit der überregionalen Einsatzkoordination der LEBIG, der hochwertigen
Notrufbetreuung und der schnellen Satelliten-Alarmierungstechnik ist eine Verbesserung der medizinischen Notfallversorgung
im südlichen Weinviertel das erklärte Ziel.
Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) „Notarzt NÖ" ist ein speziell adaptiertes Fahrzeug, das den Notarzt
und medizinische Geräte schnellstmöglich zum Einsatzort bringt. Das Notarzt-Team fährt im „Rendezvoussystem",
das heißt: Sowohl das Notarzt-Team als auch der nächststehende Rettungswagen fahren (wie bisher) zum
Patienten. Falls eine Notarztbegleitung für den Patienten erforderlich ist, wechselt das NEF-Team in den Rettungswagen,
während ein Sanitäter mit dem NEF dem Rettungswagen hinterher fährt. Wenn es hingegen der Zustand
des Patienten zulässt, begleitet ihn das NEF-Team nicht ins Krankenhaus, sondern kann zum nächsten Einsatz
weiterfahren. Das neue System „Notarzt NÖ" ist somit wesentlich schneller wieder einsatzbereit. |