Halber Eintrittspreis für alle Salzburger/innen in der Woche vom
6. bis zum 12. August
Salzburg (lk) - Von 6. bis 12. August lädt das MuseumsQuartier Wien (MQ) speziell alle Salzburgerinnen
und Salzburger zu einem Besuch in die vielseitigen Kunst- und Kulturinstitutionen eines der größten
zeitgenössischen Kulturareale der Welt ein. In dieser Woche können alle Besucher aus Salzburg im MQ vier
der spannendsten Kulturinstitutionen Wiens, das Leopold Museum, die Kunsthalle Wien, das MUMOK und das Architekturzentrum
Wien, mit einem einzigen Ticket – und das zum halben Preis – besuchen.
Die "Salzburg-Kombi-Tickets" sind ab 6. August im MQ Point im Haupteingang des MuseumsQuartier erhältlich.
Das ermäßigte Ticket um 12,50 Euro gilt für einen Besuch in allen vier Institutionen. Zusätzlich
gibt es für alle Gäste aus Salzburg noch die Möglichkeit, in dieser Woche Einzel-Eintrittskarten
zum halben Preis an den Kassen der vier Kulturinstitutionen zu kaufen. Bedingung für den Kauf der Salzburg-Tickets
ist die Vorlage eines Dokuments, das die Herkunft aus Salzburg belegt (Pass, Führerschein, Meldezettel etc.).
Eine Stadtoase der Kunst und Kultur
Mitten im Herzen von Wien befindet sich eines der weltgrößten Viertel für zeitgenössische
Kunst und Kultur. Das MuseumsQuartier Wien – das sind 60.000 Quadratmeter Kulturareal eingebettet in eine faszinierende
Mischung aus historischer und moderner Architektur. Wie an keinem anderen Ort sonst lassen sich hier spannender
Kunstgenuss in bedeutenden Kultur-institutionen verbinden mit entspannendem Freizeitvergnügen auf den berühmten
MQ-Sitzmöbeln oder in einem der zahlreichen Cafes und Restaurants auf dem Areal.
Die "Salzburg-Tickets" gelten von 6. bis 12. August für den Besuch in folgenden Kulturinstitutionen
im MQ Wien:
Architekturzentrum Wien
Seit seiner Eröffnung 1993 hat sich das Architekturzentrum Wien (Az W) nicht nur erfolgreich als erste
Adresse der Architektur in Österreich etabliert, sondern darüber hinaus zum einzigen Architekturmuseum
Österreichs entwickelt. Mit der Dauerausstellung «a_schau. Österreichische Architektur im 20. und
21. Jahrhundert» präsentiert das Az W sein permanentes Schaufenster zur baukulturellen Identität
des Landes und zeigt damit 150 Jahre österreichische Architekturgeschichte. Jährlich mehrere große
Wechselausstellungen sowie kleinere Produktionen präsentieren die Vielfalt zeitgenössischer Architektur.
Das Angebot wird ergänzt durch den Wiener Architektur Kongress, Werkvorträge und Podiumsdiskussionen,
Publikationen, eine Fach-Präsenzbibliothek sowie ein Archiv.
Kunsthalle Wien
Die Kunsthalle Wien versteht sich als Haus, das Aufmerksamkeit bündelt – als Attraktion für ein
großes, vorwiegend junges Publikum – aber auch Aufmerksamkeit schaffen will: für Künstler, die
abseits des Event-Mainstream nach gesellschaftlichen und ästhetischen Wahrheiten suchen. Die Kunsthalle Wien
ist die Ausstellungsinstitution der Stadt Wien für internationale zeitgenössische Kunst. Programmatische
Schwerpunkte bilden Fotografie, Video, Film, Installation und neue Medien. Große themenspezifische Ausstellungen
vermitteln Entwicklungen und Zusammenhänge von klassischer Moderne und aktuellem Kunstgeschehen. Andere Programmschienen
sind Retrospektiven bedeutender zeitgenössischer Künstler/innen und wichtigen Beiträgen österreichischer
Kunst nach 1945 gewidmet.
Leopold Museum
Das Leopold Museum besitzt nicht nur die größte Egon-Schiele-Sammlung, sondern verfügt auch über
eine der bedeutendsten Sammlungen österreichischer Kunst. Werke der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
stehen im Mittelpunkt der Schausammlung. Die von Prof. Dr. Rudolf und Dr. Elisabeth Leopold seit den 1950er Jahren
zusammengestellte einzigartige Sammlung und ergänzende Sonderausstellungen werden seit 2001 im eigens für
die Sammlung errichteten Leopold Museum auf ca. 5.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche gezeigt. Werke von
Klimt, Schiele, Kokoschka, Gerstl oder Egger Lienz sind Teil der ständigen Sammlung, die ab Ende Juni durch
Leihgaben der Sammlung Thyssen-Bornemisza zusätzlich bereichert wird. Im Sommer 2007 zeigt das Museum u.a.
die interessante Sonderausstellung "Kolo Moser. 1868-1918. Der Tausendkünstler des Wiener Jugendstils".
Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (MUMOK)
Im MUMOK erwartet die Besucher eine große Sonderausstellung, die dem berühmten deutschen Maler Sigmar
Polke gewidmet ist. "Eine Retrospektive" präsentiert Werke aus den Sammlungen Frieder Burda, Josef
Froehlich und Reiner Speck und ist eine der weltweit größten Polke-Ausstellungen der letzten Jahre.
Mit mehr als 170 Arbeiten ist sie die erste in Österreich gezeigte, umfassende Gesamtübersicht über
ein Werk von ungebrochener Aktualität und Wirkungsmacht.
Außerdem sollte eine exquisite Präsentation mit wichtigen Werken der klassischen Moderne aus der Sammlung
unter dem Titel "Laboratorium Moderne – Bildende Kunst, Fotografie und Film im Aufbruch" nicht versäumt
werden. Die Ausstellung veranschaulicht anhand von Werken wie von Giacomo Balla, László Moholy-Nagy,
Plet Mondrian, Max Ernst oder René Magritte neben Fotografien und Filmen, wie die großen Avantgarden
des frühen 20. Jahrhunderts die verschiedenen Medien aufgreifen und weiterentwickeln. |