Linz (lk) - Eine Steigerung von rund 27.000 Kundenanfragen gegenüber dem Vorjahr weisen die Kontaktzahlen
im Bürgerservice des Landes Oberösterreich für das abgelaufene Jahr 2008 aus. Das gab Landeshauptmann
Dr. Josef Pühringer bekannt.
2006 (88.443 Kontakte) und 2007 (87.712 Kontakte) blieben die Zahlen im Wesentlichen stabil, 2008 stiegen sie auf
115.036 an. Die monatlichen Kundenkontakte zeigen im Mittelwert mit 9.586 Anfragen im Jahresvergleich eine Steigerung
von durchschnittlich 2.248 gegenüber 2006 und 2007. Zur Steigerung der Kundenkontakte haben auch die neuen
externen Stellen (Finanzamt und Pensionsversicherungsanstalt - seit April 2008 neu am Bahnhof) beigetragen.
Der Vergleich der Erledigungen im Tagesmittel zeigt, dass 2008 gegenüber den beiden Vorjahren im Durchschnitt
um 93 Personen pro Tag mehr die Serviceleistungen des Bürgerservice in Anspruch genommen haben.
Bei der Art der Kundenkontakte dominiert mit 86 Prozent nach wie vor der persönliche Kontakt. 8 Prozent der
Anfragen kommen durch Telefonate und 6 Prozent durch E-Mails zustande. Nach Lebensbereichen überwogen bei
den Kontakten: 23 Prozent Bauen und Wohnen, 20 Prozent Gesellschaft und Soziales sowie 13 Prozent Bildung und
Forschung.
"Die Zahlen für das Jahr 2008 zeigen, dass das Land Oberösterreich mit seinen Bürgerservicestellen
eine Dienstleistung erbringt, die von den Bürgerinnen und Bürgern auch angenommen wird. Die deutlich
gestiegene Nachfrage zeigt, dass das Land Oberösterreich mit seiner Orientierung als serviceorientiertes Dienstleistungsunternehmen
den richtigen Weg eingeschlagen hat", kommentiert Landeshauptmann Pühringer die jetzt vorliegenden Zahlen
für das Jahr 2008. |