Sofia (bmeia) - Die Österreichischen Musikwochen in Bulgarien finden vom 16. April bis zum 14. Mai
2009 bereits zum dreizehnten Mal statt. Das unter dem Ehrenschutz des bulgarischen Kulturministers Prof. Stefan
Danailov und des österreichischen Botschafters Dr. Klaus Fabjan stehende Festival umfasst vierzehn Konzerte
in neun bulgarischen Städten sowie vier Meisterklassen mit Abschlusskonzerten. Darüber hinaus gibt es
erstmals einen Wettbewerb für Liedkunst an der Musikakademie Sofia mit dem Ziel, diese Musikgattung in der
bulgarischen Jugend bekannter zu machen.
Die diesjährigen Musikwochen stehen im Zeichen von Joseph Haydn, dessen Todestag sich am 31. Mai zum 200.
Mal jährt. Das Festival soll einen Beitrag leisten, um auch in Bulgarien die musikgeschichtliche Bedeutung
dieses österreichischen Komponisten hervorzustreichen.
Das Eröffnungskonzert am 16. April wird von der Sofioter Philharmonie gestaltet. Dirigent ist der wohl bedeutendste
bulgarische Komponist der Gegenwart Vassil Kazandjiev. Als Solist debütiert in Bulgarien der Wiener Sebastian
Bru, Cellist und Mitglied der Wiener Philharmoniker. Am Programm stehen Werke von Mozart (Don Giovanni Ouvertüre),
Haydn (Cello-Konzert in D-Dur) und Hindemith (Symphonie "Mathis der Maler"), dessen Schaffen maßgeblich
von der 2. Wiener Schule beeinflusst wurde.
Ein wichtiger Bestandteil der Musikwochen ist die Musikausbildung. Musikpädagogen aus Wien und Graz werden
Meisterkurse in den bulgarischen Städten Plovdiv und Pazardjik halten. Juryvorsitzender des Liedwettbewerbes
in Sofia ist Prof. David Lutz, Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. |