März bringt Geburtenplus von 3,1%
Wien (statistik austria) - - Im ersten Quartal 2009 lag die vorläufige Zahl der Neugeborenen
in Österreich mit 17.396 um 688 bzw. 3,8% unter dem ersten Vorjahresquartal; unter Berücksichtigung des
Schaltjahres 2008 beträgt die Abnahme 2,7%. In den letzten zwölf Monaten (April 2008 – März 2009)
war die vorläufige Summe der in Österreich zur Welt gekommenen Babys mit 76.000 um 574 oder 0,8% höher
als in der vorangegangenen Zwölfmonatsperiode (April 2007 – März 2008: 75.426). Der um den Schalttag
bereinigte Anstieg der letzten zwölf Monate beträgt +1,0%. Die Unehelichenquote (Anteil der unehelich
geborenen Kinder an allen Lebendgeborenen) stieg im Zwölfmonatsabstand von 38,2% auf 38,8%. Im März 2009
wurde mit +3,1% das erste deutliche Geburtenplus des laufenden Jahres auf Monatsbasis registriert.
Die vorläufige Zahl der Lebendgeborenen veränderte sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 in
den Bundesländern sehr unterschiedlich, unabhängig vom Schalttag des Jahres 2008. Nur im Burgenland wurden
um +0,6% mehr Babys verzeichnet, in den übrigen Bundesländern wurden von den Standesämtern jeweils
Geburtenrückgänge gemeldet. Am deutlichsten fielen diese in Kärnten (-13,5%) aus, gefolgt von Salzburg
(-9,8%) und Oberösterreich (-4,9%). Unterdurchschnittliche Rückgänge der Geburtenzahlen wurden in
Vorarlberg (-3,5%), in Niederösterreich (-3,4%), in Wien (-2,4%) sowie in der Steiermark (-0,9%) und in Tirol
(-0,6%) registriert. |