Leitl: Jetzt heißt es wieder voll durchstarten!
Wien (bmf) - Finanzminister Josef Pröll zeigt sich erleichtert, dass nun auch die formale Genehmigung
der Übernahme der AUA durch die Lufthansa vorliegt. "Damit ist der Fortbestand der AUA gesichert. Darauf
haben wir in den Verträgen mit der Lufthansa größten Wert gelegt", so Pröll. Es habe
aufgrund der wirtschaftlichen Probleme der AUA keine Alternative zu einem Verkauf an die Lufthansa gegeben.
Die Verhandlungen mit der Kommission seien alles andere als einfach gewesen, so der Finanzminister. Wären
sie gescheitert, hätte das zu einer radikalen Redimensionierung der AUA sowie zu Kosten in Milliardenhöhe
für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler geführt. "Wir haben daher in den letzten Monaten dafür
gekämpft, in den Verhandlungen mit der Kommission eine Lösung zu erreichen. Unser harter Einsatz hat
sich gelohnt. Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang allen Beteiligten im Finanzministerium, der ÖIAG, der
AUA und der Ständigen Vertretung Österreichs in Brüssel", schloss Pröll.
Leitl: Jetzt heißt es wieder voll durchstarten!
Wien (pwk) -"Die Nachricht aus Brüssel ist ein Grund zur Freude. Mit dem grünen Licht
der EU zur Übernahme der AUA durch die Lufthansa ist die weitere Existenz der österreichischen Airline
gesichert. Das ist auch eine gute Nachricht für die Steuerzahler und die Belegschaft. Jetzt heißt es
für die AUA, wieder voll durchzustarten", begrüßt Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer
Österreich, die nun vorliegende EU-Zustimmung zur Integration der AUA in die Lufthansa.
Die Abwicklung des Zusammengehens der beiden Fluglinien muss nun rasch - aber nicht überhastet - und mit Augenmaß
abgewickelt werden. Denn die AUA ist für das exportorientierte Österreich von großer Bedeutung.
Österreichs Betriebe müssen weiter auf das AUA-Angebot - insbesondere für Flüge nach Mittel-
und Osteuropa, jetzt gemeinsam mit einem starken Partner - zählen können. Wichtig ist auch, dass insbesondere
der Flughafen Wien-Schwechat als attraktiver Flugverkehrsknotenpunkt im Herzen Europas erhalten bleibt. |