Abbau der Bediensteten im öffentlichen Dienst geht zügig voran - gleichzeitig aber mehr
Personal für Polizei und Justiz
Wien (bpd) - "Das Personal im Bundesdienst wird durch Nicht-Nachbesetzen der Pensionierungen
reduziert. Bis 2014 werden wir rund 2.500 Vollzeitkräfte mit Kosten von rund 320 Millionen Euro einsparen.
Das ist bereits ein ordentlicher Beitrag zum notwendigen Sparkurs. Wir sind bei den Personaleinsparungen am richtigen
Weg", sagte Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek am 28.09. anlässlich des Berichts zum Personalcontrolling
für das 1. Halbjahr 2010 im Ministerrat.
Der Abbau von öffentlich Bediensteten gehe also zügig voran. In einigen Bereichen werde jedoch aufgestockt.
So solle es bis 2013 1.000 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten zur Bekämpfung der Kriminalität
und bis 2014 über 300 Justizbedienstete mehr für die Korruptionsbekämpfung geben. Und auch bei den
Lehrerinnen und Lehrern werde nicht eingespart.
Gleichzeitig wurde aufgrund des Pragmatisierungstopps der Anteil der Beamtinnen und Beamten um 713 reduziert, was
mit 30. Juni 2010 einen Anteil an pragmatisierten Bediensteten von 59,6 Prozent bedeute.
"Wir stocken die Polizei und Justiz personell auf und sorgen dafür, dass genügend Lehrerinnen und
Lehrer für unsere Kinder zur Verfügung stehen. Ansonsten setzen wir die Einsparungen in der Verwaltung
fort", so Heinisch-Hosek zum Schluss. |