Wien (statistik austria) - Eine aktuelle Auswertung von Statistik Austria zeigt, dass sich im Studienjahr
2010/11 rund 13.400 FH-Studierende im letzten Ausbildungsjahr befinden. Die Zahlen der letzten Studienjahre lassen
die Prognose zu, dass etwa drei Viertel dieser Studierenden noch im laufenden Studienjahr ihr FH-Studium erfolgreich
beenden werden. Für ein Viertel wird sich die Studiendauer noch um das eine oder andere Semester verlängern.
Rund 10.500 FH-Studierende werden 2011 graduieren
Zu Beginn des Wintersemesters 2010/11 befanden sich 13.383 Studierende im letzten Studienjahr ihrer Ausbildung.
Über 2.000 FH-Studierende haben noch 2010 ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Geht man davon aus, dass
sich die Erfolgsquote gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert, werden bis zum Ende des Studienjahres
2010/11 rund 10.500 Studierende ihr FH-Studium erfolgreich absolviert haben und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung
stehen. Etwa ein Drittel der Absolventen und Absolventinnen wird, den Erfahrungen der letzten Jahre zufolge, ein
Masterstudium abschließen. Was Ausbildungsbereiche betrifft, werden "Techniker" (der Frauenanteil
wird ein Fünftel kaum übersteigen) sowie Absolventen und Absolventinnen der Wirtschaftswissenschaften
die beiden größten Gruppen bilden. In zunehmender Zahl sind auch Abschlüsse in Gesundheitswissenschaften
zu erwarten. Hier ist ein Frauenanteil von etwa 80% zu erwarten.
Insgesamt 37.564 FH-Studierende
Im aktuellen Studienjahr 2010/11 sind an den 21 Fachhochschulen insgesamt 37.564 Studierende eingeschrieben.
Die Studierenden können unter mehr als 350 Studiengängen wählen. Das Angebot reicht vom Ausbildungsbereich
Technik über Wirtschafts-, Sozial-, Gesundheits- und Naturwissenschaften bis zu so gegensätzlichen Bereichen
wie Kunst oder Militär- und Sicherheitswissenschaften. Etwas mehr als ein Drittel der Studierenden nützt
das Angebot von berufsbegleitenden Studienformen und ist an einem Studiengang für Berufstätige eingeschrieben.
Die Fachhochschule mit den meisten Studierenden ist die FH Oberösterreich, gefolgt von der FH Joanneum und
der FH Campus Wien. Noch sind Frauen an den Fachhochschulen mit einem Anteil von 46% etwas unterrepräsentiert.
Der Frauenanteil steigt jedoch, nicht zuletzt aufgrund des Angebotes an gesundheits- und sozialwissenschaftlichen
Studiengängen. |