Repräsentative Auswahl zeitgenössischer österreichischer Kunst bereits in 10 Ländern
weltweit gezeigt
Wien / Brüssel (bmukk) - Kulturministerin Dr. Claudia Schmied eröffnet am 14.06. in Brüssel
gemeinsam mit Staffan Nilsson, Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses, die Ausstellung
"In Between. Austria Contemporary". Dr. Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, und Androulla
Vassilliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, nehmen an der Eröffnungsfeier
im Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss, EWSA teil.
"In Between ist schon weit herum gekommen. Ich freue mich, dass wir die Ausstellung nach Städten wie
Tel Aviv, Nikosia, Istanbul und Peking nun auch in Brüssel, im Zentrum der Europäischen Union, zeigen
können", hebt Kulturministerin Claudia Schmied hervor. "Die Wanderausstellung soll bei den Besucherinnen
und Besuchern die Neugierde auf zeitgenössische Kunst wecken und sie ermuntern, in einen Diskurs mit österreichischen
Künstlerinnen und Künstlern zu treten", so die Ministerin.
Des Weiteren betont die Ministerin in ihrer Rede den europäischen Gedanken: "Meinungsfreiheit für
alle sowie die Freiheit der Kunst sind in Europa oberstes Gebot. Wir müssen die Freiheit der Kunst zulassen,
sie verteidigen und besonders die aufstrebenden, jungen Kunstschaffenden fördern. Wir brauchen Räume,
in denen Kunst sich entwickeln kann. Wir in Österreich und mein Ministerium setzen uns für gute Rahmenbedingungen
ein."
"In Between" bis 7. Juli in Brüssel
"In Between" zeigt in Brüssel Werke der KünstlerInnen Irene Andessner, Christy Astuy,
Lukas Marxt, Ursula Mayer, Karina Nimmerfall, Tobias Pils, Peter Sandbichler, Gregor Schmoll, Margret Wibmer, Markus
Wilfling sowie Videoarbeiten von Martin Arnold, Karin Fisslthaler, Ursula Groser, Paul Horn und Harald Hund, Nabila
Irshaid, Bernd Oppl und Nives Widauer.
Die Ausstellung, eine Kooperation des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur und des Europäischen
Wirtschafts- und Sozialausschuss, ist bis 7. Juli in Brüssel zu sehen. Parallel dazu finden die jährlichen
Literaturlesungen des EWSA mit gleichnamigem Titel statt. Das Thema "InBetween" steht dabei für
das kreative Spannungsfeld, das zwischen verschiedenen Kulturen besteht, und für den interkulturellen Dialog,
der diese verbindet.
Ausstellung zeigt repräsentative Auswahl zeitgenössischer österreichischer Kunst im Ausland
Um die zeitgenössische künstlerische Arbeit Österreichs einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich
zu machen, hat Kulturministerin Claudia Schmied die Ausstellung "In Between. Austria Contemporary" initiiert.
Die Vielzahl der in Österreich lebenden und arbeitenden Künstlerinnen und Künstler und das damit
verbundene große künstlerische Potential sind Basis dieser Ausstellung. "In Between" versammelt
etablierte und aufstrebende KünstlerInnen mit unterschiedlichen Werken, Ideen und Visionen, die sich zu einem
kulturellen Ganzen verbinden und damit einen aktuellen Einblick in die Kunstszene Österreichs ermöglichen.
Präsentiert werden Werke, die seit 2008 vom BMUKK angekauft wurden und sich in der Artothek des Bundes befinden.
Standortbestimmung "In Between"
Der weit gefasste konzeptuelle Rahmen "In Between / Dazwischen" handelt von Räumen zwischen
den einzelnen Disziplinen, Praktiken und künstlerischen Phänomenen, von deren Aufeinandertreffen, von
Konfrontation und dynamischer Interaktion. KünstlerInnen sind heute nicht mehr nur an einem Platz anzutreffen,
sie sind international vernetzt, zeigen ihre Arbeiten weltweit und arbeiten oft interdisziplinär.
"In Between" bereits in 10 Ländern in Asien und Europa
Als Wanderausstellung konzipiert, wurde die Ausstellung "In Between. Austria Contemporary" in
unterschiedlicher Zusammenstellung, entsprechend den örtlichen Gegebenheiten, seit Ende 2008 mit Brüssel
in 10 Ländern in Asien und Europa gezeigt: Genia Schreiber Galerie, Tel Aviv, Israel / Galerija Umjetnina,
Gallery of Fine Arts, Split, Kroatien / Centar savremene umjetnosti Crne Gore, Podgorica, Montenegro / MCC "Old
Pallouriotissa Market", Nikosia, Zypern / Kohán György Képtár (Corvin János
Museum), Gyula, Ungarn / Rezan Has Museum an der Kadir Has Universität, Istanbul, Türkei / International
Beijing Biennale 2010, NAMOC, Beijing, China / Gasometer, Kulturzentrum Triesen, Liechtenstein / Stadtmuseum St.
Pölten, Österreich.
Nach Brüssel wird die Ausstellung in diesem Jahr noch in Vilnius / Litauen und Baku / Aserbaidschan präsentiert.
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