Bildungs-Landesrätin Doris Hummer: "Evaluierung wurde sogar um ein Jahr vorgezogen um
Ausbau der Kinderbetreuung zu optimieren."
Linz (lk) - Die neuen Finanzierungsbestimmungen für Kinderbetreuungseinrichtungen traten mit
1. September 2010 in Kraft. In die Vorgespräche zur Umsetzung waren sowohl Städtebund als auch Gemeindebund
eingebunden. Da die Novelle ihre volle Praxistauglichkeit noch unter Beweis stellen musste, kamen alle Landtagsparteien
überein, dass nach 2 Jahren eine Evaluierung des neu beschlossenen Finanzierungssystems stattfinden solle.
"Dabei stehen die Sicherstellung der Qualität in der Betreuung und die finanziellen Auswirkungen auf
die Gemeinden im Zentrum," so Bildungs-Landesrätin Doris Hummer.
"Nach Übernahme der Kinderbetreuungsagenden, habe ich mich in laufender Abstimmung mit Städte- und
Gemeindebund dazu entschlossen, die Evaluierung um ein Jahr vorzuziehen. Anfang März wird diese abgeschlossen
sein und in der Folge dem Bildungsausschuss des Oö. Landtages präsentiert werden", so Hummer.
Bereits vorher wurden auf Initiative von Landesrätin Doris Hummer die Gemeinden und Rechtsträger in der
Form zusätzlich unterstützt, dass die Gruppengröße für die Inanspruchnahme des Landesbeitrages
von 10 auf 7 Kinder gesenkt und die pauschale Gruppenförderung erhöht wurde. "Das Land hat den Gemeinden
und Rechtsträgern damit um 4,7 Mio Euro zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt! Land und Gemeinden
arbeiten damit gemeinsam am intensiven Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen, der für die Vereinbarkeit
von Familie und Beruf unabdingbar ist. Der Kindergarten wird dabei zur ersten Bildungseinrichtung, in dem mit gezielter
Sprachförderung der Grundstein für die weitere positive Entwicklung unserer Kinder gelegt wird. Die nunmehrige
Evaluierung wird uns Möglichkeiten zur weiteren Optimierung dieses Weges aufzeigen, die wir gerne gemeinsam
umsetzen" schließt die Landesrätin. |