Innsbruck/Brüssel (lk) - Bereits zum zweiten Mal fand dieses Jahr von
2. bis 12. Juli die von den Euregio-Ländern Tirol, Südtirol und Trentino veranstaltete „Alpeuregio Summer
School“ in Brüssel statt. 26 HochschulabsolventInnen – darunter sieben TirolerInnen – erhielten hier die Möglichkeit,
am Dreh- und Angelpunkt der Europäischen Union ihr Wissen über die EU zu vertiefen und sich mit Persönlichkeiten
aus Politik und Verwaltung auszutauschen.
„Die Summer School ist eine ausgezeichnete Initiative für interessierte Studienabgängerinnen und Studienabgänger,
die einen Einblick in die Arbeit der Europäischen Union erhalten möchten. Der Lehrgang konnte hoffentlich
das Interesse an der Mitarbeit in Brüssel wecken“, begrüßt LH Günther Platter die Fortbildungsveranstaltung
für politisch interessierte StudienabgängerInnen, die auch Auskunft über Karrieremöglichkeiten
innerhalb der EU gibt.
Informatives und abwechslungsreiches Programm
Am Programm der zehntägigen Veranstaltung standen Besuche bei den Institutionen der EU sowie Vorträge
zu EU-Themen. Hochrangige EU-Beamte referierten über die Geschichte der Europäischen Integration sowie
Funktionsweise und Formen der Entscheidungsfindung der Europäischen Institutionen und gaben Einblick in die
zentralen EU-Politikbereiche.
Österreichs EU-Botschafter Walter Grahammer beeindruckte die TeilnehmerInnen aus der Europaregion mit Schilderungen
seiner eigenen bemerkenswerten beruflichen Laufbahn und erläuterte darüber hinaus die Herausforderungen
der Diplomatie. Die drei Europaparlamentarier der Europaregion erläuterten ihre Arbeit in der europäischen
Volksvertretung.
Bei der abschließenden Diplomverleihung zogen die JungakademikerInnen begeistert Bilanz über die Veranstaltung:
Eine solche Initiative biete nicht nur eine theoretisch und praktisch ausgerichtete anspruchsvollen Weiterbildung
zu EU-Institutionen und EU-Politik, sondern auch die Möglichkeit, zu Gleichgesinnten aus der Europaparegion
über die Grenzen hinweg Kontakte zu knüpfen. |