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Berlinde De Bruyckere "Leibhaftig" |
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erstellt am |
Von 15.02.-12.05.2013 im Kunsthaus Graz Die Auseinandersetzung mit der Skulptur ist im Kunsthaus Graz seit den Anfängen ein bedeutendes und immer wiederkehrendes Thema. Es spiegelt sich in Ausstellungen wie Sol LeWitt, Wall (2004), Liz Larner im Dialog mit der österreichischen Malerin Maria Lassnig (2004-2005), der Gruppenausstellung Leben!, Biomorphe Formen in der Skulptur (2009) oder in der erst kürzlich zu Ende gegangenen Einzelausstellung des Bildhauers Michael Kienzer (2012) wider. Der obere Ausstellungsraum, der 800 m2 freie Fläche bietet, ist prädestiniert für die Auseinandersetzung mit der dreidimensionalen Form und bietet Raum für Experimente. In diesem Sinne wird die Ausstellung zu Berlinde De Bruyckere als Fortsetzung verstanden, ist aber in der Auseinandersetzung mit der eigenen Sammlung und dem Thema der kritischen Fortschreibung der Geschichte der Bilder von Angst, Leid, Schuld und Empathie ein international bedeutsames Projekt. Berlinde De Bruyckere (*1964 in Gent, lebt und arbeitet in Gent) fand erstmals an der Biennale von Venedig 2003 internationale Beachtung, als ihre Skulpturen im italienischen Pavillon gezeigt wurden. Zu ihren neueren Ausstellungen zählen "Berlinde De Bruyckere - Luca Giordano: We Are All Flesh", Hauser & Wirth London (2009), und "Espace Claude Berri", Paris (2008). Ihre Arbeiten waren auch in zahlreichen Gruppenausstellungen zu sehen, darunter "Le sort probable de l'homme qui avait avalé le fantôme", Centre Georges Pompidou, Paris (2009), die 3. Moskauer Biennale zeitgenössischer Kunst (2009), "Infinitum" (2009) und "Artempo - Where Time Becomes Art" (2007), beide Palazzo Fortuny, Venedig, sowie die 4. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst (2007). Unter ihren nächsten geplanten Ausstellungen sind die Gwangju Biennale, Korea (September 2010), und "Mysterium Leib. Berlinde De Bruyckere im Dialog mit Cranach und Pasolini", Kunstmuseum Moritzburg, Halle (Juli 2011). |
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Informationen: http://www.museum-joanneum.at |
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