Die Bilanz der elften Kinderstadt im Rahmen des wienXtra ferienspiels
Wien (rk) - Eine Woche lang gaben Kinder im Wiener Rathaus den Ton an. Mit viel Einsatz und jeder Menge
Spaß gestalteten, verwalteten und regierten die Ferienkids ihre eigene Stadt. Jobs suchen, Holli-Cents verdienen,
Steuern zahlen, in der Regierung mitreden oder als kritische JournalistInnen die Geschehnisse kommentieren - die
BürgerInnen der Kinderstadt hatten viel zu tun. Absolute Programm-Highlights waren die Treffen mit echten
PolitikerInnen, die täglichen Wahlen und das große Kinderstadtfest.
Kinder an die Macht
Auch die Politik lag bei Rein ins Rathaus! ganz in Kinderhänden. Täglich um 14:00 traten die BürgerInnen
an die Wahlurnen. Wer die beste Kampagne führte hatte gute Chancen, die Kinderstadt als BürgermeisterIn
oder StadträtIn mitzuregieren. Unterstützt wurde die Regierung auch von freien Abgeordneten und natürlich
durfte auch die Opposition nicht fehlen. Insgesamt übten in dieser Woche über 40 Kinder Regierungsämter
aus, beschlossen 16 Gesetze, zehn Verordnungen und ein neues Verfassungsgesetz, das BürgerInnen die Möglichkeit
eines Volksbegehrens einräumt.
Feiern in der Kinderstadt
Ein echtes Highlight war das große Kinderstadt-Fest am Freitagnachmittag. Jugendstadtrat Christian Oxonitsch
eröffnete die Feier: "Es ist beeindruckend mit welchem Einsatz Ihr Eure Stadt verwaltet und betreibt.
Viele Themen und Herausforderungen mit denen Ihr dabei konfrontiert seid, sind sehr ähnlich wie die der erwachsenen
PolitikerInnen im Rathaus. Ich danke allen MitarbeiterInnen von wienXtra und natürlich allen Kindern für
diese gelungene elfte Kinderstadt!"
Unter den Festgästen waren 500 BürgerInnen der Kinderstadt und auch erwachsene Stadt-PolitikerInnen,
die die Gelegenheit nutzten, sich mit den Kindern über politische Arbeit und wichtige Themen wie Steuern,
Verkehr oder soziale Anliegen auszutauschen. Coole Tanzshows, eine extravagante Modeschau und eine öffentliche
Stadtratssitzung machten die Feier für alle zum echten Erlebnis.
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