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Lessing-Ausstellung in Budapest |
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Politisch prominente Eröffnung der Fotoausstellung von Erich Lessing zum ungarischen Volksaufstand
1956 Erich Lessing wurde 1923 in eine jüdische Familie in Wien geboren. Im letzten Moment gelang es ihm im Jahr 1939 nach Palästina auszuwandern, wo er zunächst in einem Kibbuz arbeitete. Bald schon machte er sein Jugendhobby zum Beruf und begann als Fotograf zu arbeiten. 1947 kehrte er nach Österreich zurück, wo er Fotoreporter für Associated Press war und auch für eine Reihe von Zeitschriften und Magazinen arbeitet. 1951 wurde er Mitglied bei Magnum Photos. Ein Foto, das er anlässlich der Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrages mit Leopold Figl und den alliierten Außenministern auf dem Balkon des Belvedere aufgenommen hatte, ging um die ganze Welt. Lessing, Ehrenmitglied im Wiener Künstlerhaus, publizierte über 40 Kunstbücher, erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse (2013), den American Art Directors Award für die Bücher über den ungarischen Volksaufstand oder den Staatspreis für künstlerische Fotografie der Republik Österreich (1997) und eröffnete 2012 (im Alter von 89 Jahren) seine eigene Fotogalerie in Wien. Im Sommer 2013 schenkte er sein über 60.000 Fotos umfassendes privates Archiv der Österreichischen Nationalbibliothek. |
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