100.000 Euro an die Innsbrucker Kulturszene
Innsbrucjk (rms) - Am 05.02. entschied eine überregional besetzte Fachjury über die Vergabe des
Fördertopfes „stadt_potenziale“ der Stadt Innsbruck in der Höhe von insgesamt 100.000 Euro. Die Jury
bestehend aus Antatol Bogendorfer (Filmemacher und Musiker), Verena Konrad (Architektur) und Barbara Hundegger
(Schriftstellerin) wurde nominiert von der „baettlegroup for art“.
Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer gratulierte den GewinnerInnen am 10. Februar und ließ
sich die einzelnen Projekte im Detail erklären.
„Auch heuer zeichnen sie sich durch ihre große Vielfalt wieder besonders aus“, so die Bürgermeisterin:
„Ich darf allen herzlich zu Ihren hervorragenden Projekten gratulieren.“
Von 38 Einreichungen wurden in der öffentlichen Jurysitzung 11 innovative Kulturprojekte ausgewählt,
die im Laufe von zwei Jahren in Innsbruck umgesetzt werden.
Inhaltlich wendet sich die jährlich stattfindende Ausschreibung an Kunst- und Kulturprojekte, die sich mit
Urbanität bzw. Stadt als kulturellem Raum und Innsbruck im Speziellen auseinandersetzen. Kritische Auseinandersetzungen
mit kulturellen, gesellschaftspolitischen und sozialen Begebenheiten in der Stadt sind dabei genauso erwünscht,
wie auch partizipative Ansätze, bei denen Innsbrucks StadtbewohnerInnen aktiv an den Projekten teilnehmen
kann.
Siegerprojekte
- „DIE DINGE“ (11.000 Euro)
- „STALINGRAD – Geschichten einer Innsbrucker Siedlung“ (5.130 Euro)
- „Die Kunst ein Ozeanschiff zu bauen“ (6.000 Euro)
- „Satellit“ (12.000 Euro)
- „Poldi im Park“ (10.000 Euro)
- „Archiv IT – Subkulturarchiv Innsbruck“ (10.000 Euro)
- „INNANNA“ (3.000 Euro)
- „JuKi – Junges Kino“ (10.000 Euro)
- „SPECTRAL SOUNDS“ (9.700 Euro)
- „BORDER ACT“ (12.170 Euro)
- „Die lange Nacht des Protests“ (11.000 Euro)
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