Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl: „Innovative Dienstleistungen schaffen Wachstum,
Beschäftigung und Wettbewerbsvorteile“
Linz (lk) - Am 25. und 26.02. waren internationale Expertinnen und Experten aus den Niederlanden, Finnland,
Dänemark und Schweden in der oberösterreichischen Wirtschaftsagentur TMG zusammengetroffen und hatten
gemeinsam mit Unternehmensvertretern und Netzwerkpartnern aus OÖ an den nächsten Schritten für ein
OÖ. Dienstleistungsprogramm gearbeitet. Dieses soll im neuen Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramm
“Innovatives OÖ 2020” umgesetzt werden. “Für innovative Dienstleistungen ergeben sich gerade in einem
starken Industrieland wie Oberösterreich vielfältige Möglichkeiten der intelligenten Verknüpfung.
Das bringt Wachstum, Jobs und Wertschöpfung”, so Landesrat Dr. Michael Strugl. Schon jetzt gibt es in OÖ
über 11.000 Betriebe mit 74.000 Beschäftigten, die in Bereichen wie IT, Engineering, Consulting, Werbung,
Finanzdienstleistungen usw. tätig sind.
Zu den Hintergründen: Oberösterreich wurde von der Europäischen Kommission als eine von sechs
Modell-Regionen für Service Innovation ausgewählt. Dabei wird unser Bundesland von European Service Innovation
Centre (ESIC) bei der Erarbeitung einer Dienstleistungsstrategie unterstützt. Die erste Analysephase wurde
mit einem Bericht abgeschlossen, der sechs konkrete Maßnahmen enthält:
- Vernetzung und Zusammenführung der Community aus Industrie und Kreativwirtschaft
mit relevanten Einrichtungen aus Bildung, Forschung und Wirtschaft
- Neuorientierung der bestehenden regionalen Förderprogramme – in enger Abstimmung
mit nationalen Programmen (Dienstleistungsinitiative FFG, AWS)
- Bereicherung bestehender Ingenieursausbildungen mit dem notwendigen Wissen über
Innovationsprozesse, Design, Kreativitätstechniken etc.
- Enge Verzahnung der produzierenden Industrie mit der Kreativwirtschaft und anderen
wissensintensiven Bereichen
- Verstärkte Einbindung internationaler Expertinnen und Experten
- Starke Betonung der Produkt/Service Kombinationen innerhalb der fünf Aktionsfelder
des neu strategischen Programms „Innovatives OÖ 2020“.
Die Phase 2 – das sogenannte Peer-Review - stellte der internationale Workshop von 25. bis 26. Februar in Linz
dar. Hier wurde die im letzten Sommer durchgeführte Analyse und der daraus abgeleitete Bericht reflektiert,
mit regionalen Stakeholdern diskutiert und Beispiele der Aktivitäten aus Oberösterreich und anderer Regionen
vorgestellt.
Die Ergebnisse des Workshops sollen in die Konzeption der regionalen Aktivitäten zum Thema Dienstleistungsstrategie/Dienstleistungsprogramm
im Rahmen des Strategischen Programms „Innovativen OÖ 2020“einfließen.
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