Landesrat Dr. Rezar: Salome Siblova als lebender Beweis für erfolgreiche
Unternehmensstrategie der Kurbad Tatzmannsdorf AG
Bad Tatzmannsdorf/Eisenstadt (blms) - Gerade jetzt vor dem Schulschluss stellen sich viele junge Menschen
oft die Frage, ob sie nach dem Ende dieses Bildungsabschnitts die Schule fortsetzen oder nach einem Lehrplatz suchen
sollen? Entscheidet man sich für eine Facharbeiterausbildung, ist es derzeit nicht leicht, einen geeigneten
Lehrplatz zu finden, denn aktuell stehen 114 Lehrstellensuchenden lediglich 64 offene Ausbildungsplätze gegenüber.
„Daher ist es umso erfreulicher, wenn es ein Unternehmen wie die Kurbad Tatzmannsdorf AG gibt, das Jugendlichen
die Chance auf einen Lehrplatz bietet. Die Kurbad Tatzmannsdorf AG unterscheidet sich von vielen anderen Unternehmen
im Burgenland, da hier die Ausbildung junger Nachwuchskräfte sehr ernst genommen wird und die Qualität
oberste Priorität hat“, so Gesundheits- und Soziallandesrat Dr. Peter Rezar in einer gemeinsamen Pressekonferenz
mit Mag. Rudolf Luipersbeck, Vorstandsdirektor Kurbad Tatzmannsdorf AG, Abteilungsleiterin Martina Halper, PMBA,
und Lehrling Salome Siblova. Die Pinkafelderin konnte beim burgenländischen Lehrlingswettbewerb den ersten
sowie beim Bundeslehrlingswettbewerb mit dem Team den dritten Rang und als Einzelkämpferin im Service die
Silbermedaille erreichen.
Insgesamt gesehen haben gut ausgebildete Fachkräfte hinsichtlich einer Beschäftigung - auch in Zeiten
höherer Arbeitslosigkeit - die größten Chancen. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen belegen auch:
Desto besser die Ausbildung, desto niedriger ist die Gefahr von Arbeitslosigkeit. So haben rund 46% der Arbeitslosen
in Österreich lediglich einen Pflichtschulabschluss - das heißt, keine abgeschlossene Berufsausbildung.
„Das Ziel muss daher sein, junge Menschen davon zu überzeugen, dass sie nach den neun Pflichtschuljahren ihre
Ausbildung fortsetzen. Das ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit, denn eine gute und fundierte Ausbildung ist
die beste Basis für eine gefestigte und kontinuierliche Berufskarriere“, betonte Landesrat Dr. Rezar.
Die burgenländischen Jugendlichen sind bei ihrer Berufsauswahl allerdings vielfach immer noch auf wenige Berufe
fokussiert, denn von den in Summe 160 verschiedenen Berufsbildern, die im Burgenland angeboten werden, konzentrieren
sich zwei Drittel der Burschen und Mädchen auf zehn Lehrberufe und rund ein Viertel auf die zwei häufigsten
Berufe. Bei den jungen Frauen ist das der Einzelhandel und bei den Burschen der Kfz-Mechaniker. Dabei gibt es gerade
im Tourismus im Burgenland sehr gute Beschäftigungsmöglichkeiten.
So sind konkret in der Kurbad Tatzmannsdorf AG in den Sparten Koch/Köchin, Restaurantfachkraft, Gastronomiefachkraft,
sowie Hotel- & Gastgewerbeassistentin derzeit 26 Lehrlinge in Ausbildung. 2014 ist die Neuaufnahme von 11 Lehrlingen
vorgesehen, die über das sogenannte „Duale System“ eine 80%ige betriebliche sowie eine 20%ige schulische Ausbildung
genießen werden. Akquiriert werden die Lehrlinge über direkte Besuche in den Hauptschulen, Neuen Mittelschulen
und Polytechnischen Schulen. Die jeweiligen Klassen werden aber auch direkt in die Kurbad AG eingeladen, um das
Unternehmen vorzustellen bzw. um sie über den Lehrberuf selbst, die Anforderungen, aber auch über Chancen
und Aufstiegsmöglichkeiten zu informieren.
Gefragt sind junge Menschen mit Interesse und Engagement nach Abschluss der Schulpflicht, Maturanten, die eine
zusätzliche Lehre anstreben, aber auch Schulabbrecher. Voraussetzungen sind die Freude am Umgang mit Menschen,
Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie Flexibilität und Belastbarkeit. Geboten wird eine fundierte Ausbildung
im jeweiligen Lehrberuf, zusätzliche Kurse & Schulungen. Gefördert werden die Teilnahme an Wettbewerben
sowie die Absolvierung von „Lehre mit Matura“. Derzeit gesucht sind vordergründig Restaurant- sowie Gastronomiefachkräfte.
Rezar dazu abschließend: „Ich appelliere daher an die Jugendlichen aus der Region und auch an deren Eltern,
die ja bei der Berufsentscheidung eine wichtige Rolle innehaben, sich über die Möglichkeiten der Lehrausbildung
und Karrierechancen in der Kurbad AG zu informieren und diese Jobchance im Gesundheitstourismus hier im Südburgenland
zu ergreifen!“
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