Interkulturelles Fest "Unser aller Ländle" von 5. bis 7. September 2014
Bregenz (vlk) - Das Interkulturelle Komitee Vorarlberg lädt heuer zum bereits 10. Interkulturellen
Fest "Unser aller Ländle". Hunderte Mitwirkende aus 16 Ländern bieten von Freitag, 5. bis Sonntag,
7. September 2014 im Hafengelände Bregenz eine Vielfalt an Volkskultur und Kulinarik. "Diese traditionsreiche
Veranstaltung ist zu einem Markenzeichen für gelebte Integration in unserem Land geworden", sagte Landesrat
Erich Schwärzler am 29.08. im Landhaus anlässlich der Programmpräsentation gemeinsam mit der Vorsitzenden
des Interkulturellen Komitees, Cornelia Eiler, und Ehrenvorsitzendem Hans Kallinger.
Das Gelingen von Integration stelle Anforderungen an beide Seiten – an Einheimische und Zugewanderte, betonte Schwärzler:
"Entscheidend ist, nicht nebeneinander, sondern miteinander zu leben, um sich gegenseitig kennen und verstehen
zu lernen."
Dazu brauche es gemeinsame Grundwerte, die Achtung vor Engagement und Arbeit, eine Verbundenheit mit Traditionen,
die auch dem Neuen Raum gibt, eine Verbindlichkeit im Umgang miteinander sowie die gemeinsame Verantwortung für
die Zukunft. Einmal mehr hob Landesrat Schwärzler das im Jahr 2010 vom Vorarlberger Landtag einstimmig beschlossene
Integrationsleitbild "Gemeinsam Zukunft gestalten" hervor, mit dem ein verbindlicher Rahmen für
laufende und zukünftige Integrationsaktivitäten in Vorarlberg geschaffen wurde.
Ziel des Zuwandererfestes ist es seit der Premiere 1992, den Menschen echte Volkskultur nahe zu bringen und damit
das Verständnis füreinander zu vertiefen. "Nichts ist schlimmer als Vorurteile, die aus Unwissenheit
entstehen und somit auch zu Verständnislosigkeit und Diskrepanz führen", erläuterte die Komitee-Vorsitzende
Cornelia Eiler. Mitwirkende beim heurigen Fest sind zugewanderte Menschen aus folgenden Herkunftsländern und
Volksgruppen: Afrika, Aleviten, Frankreich, Griechenland, Kroatien, Marokko, Oberösterreich, Philippinen,
Polen, Serbien, Slowenien, Steiermark, Südtirol, Tschetschenien und Türkei. Was die Veranstaltung weiters
besonders macht, ist, dass sie ausschließlich ehrenamtlich organisiert und durchgeführt wird, unterstrich
Ehrenvorsitzender Kallinger.
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