Besucheraufkommen liegt über jenem österreichischer Top-Sehenswürdigkeiten wie
Schloss Schönbrunn oder Festung Hohensalzburg
Wien (expoaustria) - Der Österreich-Auftritt bei der Weltausstellung EXPO 2015 in Mailand/Italien bleibt
ein Publikumshit: Bereits eine Million Menschen besuchten den Pavillon, der mit einem Wald in seinem Inneren für
frischen Wind inmitten der Hightech-Präsentationen der EXPO sorgt. "Damit liegt das Besucheraufkommen
in den ersten vier Monaten deutlich über jenem österreichischer Top-Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss
Schönbrunn, der Festung Hohensalzburg oder dem Grazer Schlossberg", so Rudolf Ruzicka, Leiter des österreichischen
EXPO-Büros.
Österreich verzichtete als einziges Land in seinem Pavillon auf eine konventionelle Klimaanlage und kann gerade
damit punkten: Rund jeder 10. EXPO-Besucher spaziert durch die erfrischend grüne Oase des heimischen Pavillons.
Sehr populär ist in der dortigen Luftbar gerade im Sommer das Waldhonigeis mit Preiselbeercreme. Das vom Landhaus
Bacher kreierte Stieleis war zwischenzeitlich sogar ausverkauft. Über noch mehr Erfrischung kann sich nun
der millionste Besucher freuen: Er erhält eine Einladung für zwei Personen in ein 4-Sterne-Hotel in Seefeld
in Tirol inklusive Zugfahrt. Der Gewinn wird von Tirol Werbung/Tourismusverband Seefeld zur Verfügung gestellt.
Für eine Sommerfrische der etwas anderen Art haben sich einige Vögel entschieden - sie haben sich kurzerhand
im Pavillon-Wald eingenistet.
Neue Wirtschaftsimpulse mit Italien
Viel Zuspruch verzeichnet der Veranstaltungs-Bereich im Österreich-Pavillon, der Platz für bis zu
100 Personen bietet. "Österreichische Gastfreundlichkeit trifft dort auf gelungenes Vernetzen und das
Intensivieren von Wirtschaftskontakten. Bereits 80 heimische Unternehmen nutzten die Möglichkeit zur Eigenpräsentation
in der VIP-Lounge. Auch andere Länder haben den österreichischen Veranstaltungs-Bereich für Events
angemietet", sagt EXPO-Regierungskommissär Josef Pröll. Darüber hinaus haben bereits 500 internationale
und österreichische Delegationen bzw. Gruppen den österreichischen Pavillon besucht.
Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) organisiert parallel zur Weltausstellung Veranstaltungen in ganz
Norditalien, wobei die Branchen Lebensmittel und Umwelttechnologien im Vordergrund stehen. Gerade in diesen beiden
Sparten kann die EXPO ein Hebel für österreichische Produkte sein, schließlich ist Norditalien
das Ziel von 85 Prozent der österreichischen Exporte. Auch der heimische Tourismus kann von der sommerlich
frischen Präsentation profitieren.
Besuchermaximum im September und Oktober
Das italienische EXPO-Management ist mit der Besucherfrequenz bei der Weltausstellung insgesamt sehr zufrieden
und erwartet nun für die letzten beiden Monate September und Oktober die höchsten Publikumszahlen. Insgesamt
wird mit 20 Millionen Besuchern gerechnet.
EXPO 2015 ÖSTERREICH
Rund 145 Länder präsentieren bei der Weltausstellung bis 31. Oktober 2015 ihre Visionen für
die Zukunft unseres Planeten. Die österreichische Beteiligung wird mit einem Gesamtbudget von zwölf Millionen
Euro realisiert, die vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und von der WKÖ
getragen werden. Der Pavillon mit dem Motto breathe.austria rückt mit einem Wald die Bedeutung von Luft und
Atem für die Entwicklung allen Lebens in den Mittelpunkt.
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