Dreidimensionales Kunstwerk aus Gitterstrukturen und Linien in der
Galerie Alberta Pane im Pariser Marais
Paris/Wien (bmeia) - Der in Wien lebenden und arbeitenden Künstlerin Esther Stocker ist vom 05.09.
bis 06.11.2015 in der Pariser Galerie Alberta Pane eine vom Österreichischen Kulturforum Paris unterstützte
Einzelausstellung gewidmet. Dabei verwandelt die Installationskünstlerin die Galerie im Pariser Stadtteil
Marais mit ortsspezifischen geometrischen Objekten und Malereien in ein Gesamtkunstwerk. Stocker dekonstruiert
mit geometrischen Gitterstrukturen und Linien, die sie an Böden, Decken und Wänden anbringt, Räume
und Architektur. Dadurch verschmelzen Kunstobjekte und Umfeld zu einem dreidimensionalen Gebilde. In ihren Werken
zeigt die Künstlerin u.a. auf, dass ein (scheinbar) perfektes System der Geometrie (scheinbar) imperfekte
Effekte wie optische Täuschungen auslösen kann. Esther Stocker wurde 1974 in Schlanders (Südtirol)
geboren und studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre Arbeiten waren in zahlreichen Einzel-
und Gruppenausstellungen weltweit, unter anderem in New York, Tokio, London, Berlin und Genf, zu sehen. Sie erhielt
den Anton-Faistauer-Preis (2002), den Otto Mauer-Preis (2004) und den Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst
(2009). Die seit 2008 bestehende Galerie Alberta Pane hat sich auf die Präsentation junger, aufstrebender
KünstlerInnen spezialisiert und vertritt Esther Stocker international.
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