Positive Ergebnisse im 1. Halbjahr 2015
Wien (pwk) - Der Umsatz der 126 Unternehmen der österreichischen Textilindustrie ist im ersten Halbjahr
2015 auf 1.246 Mio. Euro gestiegen. Dies ist ein Plus von 2 % gegenüber dem Vorjahr. Dies muss als Erfolg
gewertet werden, weil das konjunkturelle Umfeld und die Konsumnachfrage in Europa nach wie vor sehr schwach sind.
Fast 90 % der Produktion gehen in europäische Länder. Dieses Umfeld stellt daher eine große Herausforderung
dar, die aber gut bewältigt wurde. Punkten konnten die österreichischen Unternehmen mit neuen, innovativen
Produkten. So beschäftigen sich immer mehr Firmen intensiv mit Technischen Textilien. Dies ist eine breite
Palette von ganz unterschiedlichen Produkten, von textilem Interieur für Autos über Sicherheits- und
Schutztextilien bis zu Medizintextilien. Der Anteil von Technischen Textilien macht bereits mehr als 50 % am Gesamtumsatz
der österreichischen Textilindustrie aus. Die andere Hälfte besteht aus Heimtextilien und Vorprodukten
für die Bekleidungsindustrie. Auch dort spielen neben modischer Perfektion und höchster Qualität
technische Funktionen eine immer größere Rolle.
Die Textilexporte legten um 4,9 % auf 800 Mio. Euro zu - ein Beweis für die internationale Wettbewerbsfähigkeit
unserer Produkte. Die Exporte in EU-Länder sind um 5 % gestiegen. Sehr erfolgreich war man auch mit einigen
Spezialprodukten in Afrika, mit einer Steigerung von 6,6 %. Die Zahl der Beschäftigten in der Textilindustrie
ging leicht (- 1,3 %) auf 12.145 Personen zurück.
Der Fachverband Textil-, Bekleidungs-, Schuh und Lederindustrie ist eine bundesweite Fachorganisation im Bereich
der Wirtschaftskammer Österreich. Der Fachverband ist gesetzliche Interessensvertretung und versteht sich
als Servicestelle, Lobbying-Plattform (in Österreich, auf EU-Ebene und international) und Informationsnetzwerk
für rund 520 überwiegend klein- und mittelständische Unternehmen der Textil-, Bekleidungs-, Schuh-
und Lederindustrie.
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