Wissenschaftsminister und Landeshauptmann präsentieren wirtschaftliche Evaluierung - Positives
Zeugnis und optimistischer Blick in die Zukunft
Wien (bmwfw) - Anlässlich der Eröffnung des neuesten Labor- und Bürogebäudes am Campus
des IST Austria in Klosterneuburg präsentierten Vizekanzler und Bundesminister Reinhold Mitterlehner und Landeshauptmann
Erwin Pröll am 01.12. die wichtigsten Ergebnisse einer umfassenden wirtschaftlichen Evaluierung des IST Austria.
"Wir wissen, dass am Standort Klosterneuburg erstklassige wissenschaftliche Arbeit geleistet wird. Nun haben
wir auch den Beleg, dass die wirtschaftliche Entwicklung absolut in die richtige Richtung geht. Das IST Austria
ist ein wichtiges langfristiges forschungspolitisches Projekt der Bundesregierung und wir achten darauf, dass die
vom Steuerzahler zur Verfügung gestellten Mittel bestmöglich eingesetzt werden", so Wissenschafts-
und Forschungsminister Reinhold Mitterlehner.
"Für das Land Niederösterreich stellt das IST Austria das Flaggschiff unserer wachsenden Wissenschaftsflotte
dar. Wer exzellente Grundlagenforschung heute im Land hat, ist für das Morgen in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher
Hinsicht ungleich besser gerüstet als Länder, die glauben, dass aktive Zukunftsgestaltung ohne Wissenschaft
möglich sei. Es freut mich deshalb ganz besonders, dass wir heute nur Gutes über IST Austria berichten
können und erneuern deshalb aus Überzeugung unser Bekenntnis zum Erfolgsprojekt IST Austria durch die
"Gemeinsame Erklärung". Sie unterstreicht die Richtigkeit der Prinzipen des IST Austria sowie dessen
Unabhängigkeit und bestätigt unsere Bereitschaft das Projekt weiterhin aktiv und mit Leidenschaft zu
unterstützen", so Landeshauptmann Erwin Pröll.
Die aktuelle wirtschaftliche Evaluierung, erstellt durch Experten von Price Waterhouse Coopers (pwc), Drees &
Sommer sowie Technopolis stellt dem IST Austria ein grundsätzlich positives Zeugnis aus. Demnach werden die
von Bund und Land Niederösterreich zur Verfügung gestellten Mittel sparsam, zweckmäßig und
wirtschaftlich eingesetzt und der wissenschaftliche Entwicklungsplan korrespondiert gut mit jenem finanziellen
Rahmen, der dem IST Austria für seinen Aufbau bis zum Jahr 2026 von der Republik Österreich und dem Land
Niederösterreich zugesichert wurde. Aufgrund der guten administrativen und finanziellen Strukturen, sowie
der schon bisher erfolgreichen Rekrutierung von internationalen Spitzenforschungspersönlichkeiten, wird dem
IST Austria eine positive Zukunftsentwicklung und die "Erreichung der im IST Austria-Gesetz und den darauf
basierenden Vereinbarungen definierten Ziele" prognostiziert.
Um das künftige Wachstum auch in Zukunft so gut wie bisher zu bewältigen, gibt die Evaluierung auch klare
Empfehlungen für eine laufende Optimierung und Verbesserung der Organisation und der Abläufe. "Die
Ziele, die wir dem IST Austria vorgeben sind ambitioniert. Daher ist es wichtig, dass das Wachstum behutsam passiert,
damit die Organisation und die handelnden Personen mit der dynamischen Entwicklung Schritt halten können",
so Mitterlehner. Nachholbedarf gibt es laut Evaluierung etwa bei der stärkeren Koordination aller beteiligten
Institutionen. Zu diesem Zweck wurde heute auch eine gemeinsame Erklärung zwischen BMWFW, Land Niederösterreich
und IST Austria geschlossen. Zudem sollen jährliche hochrangige Treffen aller Akteure zum Informationsaustausch
und zur Sicherstellung der gemeinsam getragenen Zielsetzungen stattfinden.
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