Österreichische Produktionen präsentieren sich bei der 66. Berlinale Minister traf
die Filmszene beim Österreich-Empfang in Berlin
"Der österreichische Film hält das hohe Niveau, das er in den vergangenen Jahren erreicht
hat und zeichnet sich mittlerweile durch eine enorme Bandbreite und Vielfalt aus. Ich bin sehr stolz auf Österreichs
Filmschaffende", so Kulturminister Josef Ostermayer beim Empfang der heimischen Berlinale-Teilnehmer in Berlin.
"Spätestens seit Mitte der 80er Jahre zeigt sich, dass sich auch neue staatliche Impulse lohnen und sich
auch im internationalen Kontext ein völlig neues Verständnis für den österreichischen Film
auch im internationalen Kontext aufgebaut hat."
Das 64. Internationale Berlinale Filmfestival zeigt heuer sieben Produktionen aus Österreich. Auf Bärenchance
darf heuer Siegfried A. Fruhaufs Kurzfilm "Vintage Print" hoffen. In der Sektion Forum erden die Filme
"Homo sapiens" von Nikolaus Geyrhalter und Ruth Beckermanns "Die Geträumten" Premiere.
In "Panorama" zeigt Patric Chiha "Brüder der Nacht", einen Film über bulgarische
Roma. Der "Kater" ein Spielfilm von Hädl Klaus läuft in der Panorama - Sektion "Spezial".
In der Rubrik "Forum Expanded" wird der vom Österreichischen Filmmuseum restaurierte Film "From
the Notebook of
" von Robert Beavers präsentiert werden. Stephan Richters Drama "Einer von uns"
wird anlässlich seiner Auszeichnung mit dem Max-Ophüls-Preis ebenso während der Berlinale gezeigt.
Die Weltpremiere feiert David Clay Diaz Erstlingsfilm "Agonie" im Rahmen der Perspektive Deutsches Kino.
"Die heimischen Filmemacherinnen und Filmemacher zeigen heuer in Berlin ihre enorme Vielfalt. Vom Kurzfilm
bis zur gesellschaftspolitischen Dokumentation in allen Genrebereichen sind Österreicher im Spitzenfeld",
so Ostermayer. Damit sei es gelungen, an die immer wiederkehrenden Erfolge der österreichischen Filmkunst
seit Beginn des 20. Jahrhunderts anzuschließen. "Damit wir uns weiterhin über Erfolge der Filmszene
freuen können, setzen wir auch in der Filmförderung neue Schritte", so Ostermayer der darauf verwies,
dass aktuelle die Förderung des Innovativen Films um 10 Prozent angehoben wurde.
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