OeNB eröffnet Ausstellung zum 200. Jubiläum – Geldmuseum blickt auf 200 Jahre Geschichte
der OeNB zurück – von 12. April 2016 – 27. Jänner 2017
Wien (oenb) - Als Währungshüterin hat die Oesterreichische Nationalbank seit 200 Jahren eine zentrale
Rolle in der österreichischen Geld- und Währungspolitik. Im Jubiläumsjahr 2016 blickt das Geldmuseum
der OeNB in seiner Ausstellung auf diese beiden ereignisreichen Jahrhunderte zurück.
Hervorgegangen aus den Wirren der Napoleonischen Kriege und vor dem Hintergrund einer damit verbundenen massiven
Geldentwertung, wurden Stabilität und Sicherheit zu den zwei Leitwerten, denen sich die Nationalbank seit
ihrer Gründung verbunden fühlt. Die privilegirte oesterreichische National-Bank wurde am 1. Juni 1816
durch zwei kaiserliche Patente gegründet und war das erste Unternehmen, dessen Aktien an den Börsen von
Wien und Frankfurt gehandelt wurden.
Medaille-zur-Grundsteinlegung-1821Ausgehend vom Banknotenprivileg bis hin zur Bankenaufsicht wandelte sich das
Aufgabenspektrum immer wieder. Heute leistet die OeNB im Europäischen System der Zentralbanken (ESZB) einen
wichtigen Beitrag zur europäischen Geldpolitik.
In der neuen Sonderausstellung des Geldmuseums erfahren Sie, wie politische, gesellschaftliche und technische Entwicklungen
die Aufgaben und Arbeitsbedingungen in der Notenbank beeinflusst haben. Vielfältige Objekte der Vergangenheit
und Gegenwart laden zu einer Spurensuche durch 200 Jahre Notenbankgeschichte ein.
Die hauseigenen Bestände werden durch Leihgaben des Wien Museums, des Technischen Museums und des Österreichischen
Archäologiebundes sowie zahlreicher privater Leihgeber ergänzt.
|