Universität für angewandte Kunst Wien wieder aktiv und zahlreich vertreten durch
Lehrende und Studierende
Venedig/Wien (angewandte) - Auch dieses Jahr ist die Universität für angewandte Kunst Wien mit
ihren Studierenden, Lehrenden und Gästen, mit Projekten von Studierenden, einer Ausstellung, Workshops und
einer internationalen Podiumsdiskussion bei der Biennale in Venedig präsent und aktiv. Darüber hinaus
finden die Abschlusspräsentationen der Jahresprojekte der Studierenden des Studio Kazuyo Sejima und des Studio
Greg Lynn während der Architektur-Biennale in Venedig statt.
"Vor Ort und am Puls des weltweiten Architektur-Hotspots in Venedig können unsere Studierenden sich selbst
und ihre Arbeiten präsentieren, können ihre Projekte mit internationalen Gästen diskutieren und
haben ergänzend die Möglichkeit, sich über die aktuellsten Entwicklungen in Architektur und Kunst
zu informieren", erklärt Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, und
weiter: "Darüber hinaus veranstalten wir zusätzlich eine internationale Podiumsdiskussion zu den
drängendsten Fragen der Gegenwart, zur Bewegung von Bevölkerungsgruppen und zur Zukunft des kosmopolitischen
Lebens." Für Bast unterstreicht die Angewandte damit einmal mehr ihre internationale Ausrichtung und
Vernetzung als österreichische Kunstuniversität.
Im Antarktis-Pavillon wird 'Antarktis: Re-Cyclical. Ein Grenzland im Fluss' präsentiert, eine Installation
von Hani Rashid und von Studierenden aus dem Studio Rashid und dem Institut für Architektur, welche als Forschungsprojekt
begann und untersuchte, was die Zukunft für die Arktis bringen könnte. Es geht um die Suche nach nachhaltigen,
erneuerbaren, die Umwelt nicht belastenden Lösungen und um machbare Architektur für große Menschengruppen.
Die international besetzte Podiumsdiskussion mit dem Titel 'The Age of Geography: population desplacement and
the fate of cosmopolitanism (Das Zeitalter der Geographie: Die Bewegung von Bevölkerungsgruppen und die Zukunft
des kosmopolitischen Lebens)' im Rahmen der Biennale Sessions widmet sich geopolitischen Fragen und den Belastungen,
welche in den kommenden Jahren verstärkt auf unsere Städte einwirken werden. Transformationen und Verschiebungen
in der Verteilung der Bevölkerung stellen Praxis und Theorie vor neue Fragen. Überdies wird die Bedeutung
des Wortes 'global' auf derzeit noch unvorstellbare Weise neu zu definieren sein.
'Energizing Vienna' widmet sich in Form von Workshops, Gastvorträgen und Reviews der Reflexion über neuartige
Strategien zum Thema dichte Bebauung innerstädtischer Gebiete und präsentiert erste Resultat dazu in
Venedig. Das Studio betrachtet die Stadt als dreidimensionalen Forschungsraum, in dem das räumliche und technologische
Potenzial des architektonischen Fachwissens als Katalysator für alternative Strategien des urbanen Designs
verstanden wird.
Sowohl die Studierenden des Studio Kazuyo Sejima als auch des Studio Greg Lynn des Instituts für Architektur
an der Universität für angewandte Kunst Wien präsentieren ihre Abschlussarbeiten jeweils einer internationalen
Jury und profitieren vom Austausch und Feedback der geladenen Gäste. Diese 'Final Reviews' sind in Venedig
– wie auch sonst in Wien – öffentlich zugänglich.
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