„Werden alles in unser Macht Stehende tun, um Schutz der ÖsterreicherInnen zu gewährleisten“
– Demokratie und Wertevorstellungen gemeinsam verteidigen
Berlin/Wien (sk) - Bundeskanzler Christian Kern hat am 20.12. nach dem Ministerrat seine tiefe Betroffenheit
über den Anschlag in Berlin ausgedrückt. Angesichts der „entsetzlichen Tragödie“ betonte Kern, dass
„unser Mitgefühl den Opfern und Angehörigen gilt“. Der Bundeskanzler unterstrich außerdem, „dass
wir alles tun werden, was in unserer Macht steht, um den Schutz der ÖsterreicherInnen zu gewährleisten“.
Es gelte jetzt, „als Gesellschaft zusammenzustehen und das zu verteidigen, was uns als Gesellschaft groß
gemacht hat – nämlich unseren Zusammengehörigkeitssinn, das Einstehen für gemeinsame Werte und für
eine plurale und offene Gesellschaft“, unterstrich Kern.
Kanzler Kern betonte weiters, dass er heute Morgen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel kondoliert und ihr
versichert hat, dass die ÖsterreicherInnen in Gedanken bei Deutschland, bei den Opfern und den Angehörigen
sind. Österreichs Polizei und auch die militärischen Einsatzkräfte hätten in den vergangenen
Wochen und Monaten hervorragende Arbeit geleistet – insbesondere auch bei der Prävention. Schon seit längerem
liege ein klarer Schwerpunkt auf dem Thema Sicherheit. Das sei auch daran abzulesen, „dass wir zum jetzigen Zeitpunkt
über 800 Polizistinnen und Polizisten mehr im Einsatz haben als vor einem Jahr“, sagte Kern.
Der Anschlag in Berlin und die Konsequenzen daraus beträfen aber nicht nur die Polizei- und Sicherheitsarbeit.
Vielmehr sei der Anschlag auch eine Herausforderung für die Gesellschaft, in der wir leben wollen, sagte der
Kanzler. Eine der Erkenntnisse aus den Ereignissen in Berlin bestehe darin, dass die Gesellschaft zusammenstehen
müsse und unsere Demokratie und Wertevorstellungen zu verteidigen habe, sagte Kern.
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