Berufspraktika in Zentral-Osteuropa sind fixer Bestandteil des Bachelorstudiums Internationale
Wirtschaftsbeziehungen – Internationalität: Studierende absolvieren Praktika in Polen, Tschechien, Slowakei,
Ungarn, Kroatien, Ukraine oder Russland als Teil des Studiums
Eisenstadt (fh) - Die Praktikumsberichte der Studierenden des Bachelors Internationale Wirtschaftsbeziehungen
sind spannend und vielseitig – wie auch die Länder und Bereiche, in denen sie tätig waren: Von organisatorischen
Aufgaben im Marketingbereich, Abwicklung von PR-Aktivitäten über Bewerbungsmanagement in Personalabteilungen
bis hin zu administrativen Tätigkeiten in der Buchhaltung, Logistik und vieles mehr. Mit der gewonnenen Praxiserfahrung
legen die Studierenden der FH Burgenland ein wichtiges Fundament für ihren weiteren Karriereweg und knüpfen
ihre ersten internationalen Kontakte. Bei einer „Meet&Greet“-Veranstaltung ließen sie ihre Kommilitonen
an ihren Erfahrungen teilhaben.
Bei Bosch in Budapest
Von seinem Praktikum im Transport Management Center Europe (TMC), welches sich am Standort der Robert Bosch
GmbH in Budapest befindet, erzählte Student Philipp Oberndorfer. „Ich war Mitglied des deutsch/ungarischen
Teams der Network Execution und betreute dort europäische Zulieferer, welche Werke in Deutschland und Ungarn
beliefern.“ Vor allem begeisterten Philipp die immer neuen Herausforderungen. „Ich wurde nicht verschont sondern
aktiv in die Prozesse einbezogen. Auch bei sehr heiklen Themen durfte ich das Vertrauen meiner Vorgesetzten genießen.“
Seine beruflichen Ziele nach Studienabschluss an der FH Burgenland? „Ich bin an einigen Master Programmen im In-
und Ausland interessiert. Eine Zukunft bei der Robert Bosch GmbH wäre auch in Zukunft vorstellbar.“ Auch das
Unternehmen zeigte sich in Philipps Bewertung begeistert vom Studenten: „There are two factors that may make people
suitable for a job: attitude and experience. With this attitude Philipp can be good for any kind of job. I am certain
that he will be a strength of the company where he ends up in the end.”
Bei Kuehne & Nagel in Kroatien
Philipps Studienkollegin Theresa Babos absolvierte ihr Praktikum in Kroatien. „Ich war beim Unternehmen Kuehne
& Nagel d.o.o. in Sveta Nedelja beschäftigt,“ erzählt sie. „Das Besondere an meinem Praktikum waren
meine Kollegen, die mich sofort als vollständiges Mitglied im Team aufgenommen haben, obwohl ich nur 15 Wochen
dort tätig war. Weiters wurde immer großen Wert darauf gelegt, dass ich nicht nur den Firmenalltag kennenlerne,
sondern gleichzeitig meine Sprachkenntnisse verbessere.“ Auf die Frage ob das Studium an der FH Burgenland sie
gut auf ihre Tätigkeit vorbereitet habe? „Im Rahmen meiner Spezialisierung Rechnungswesen – Controlling habe
ich vieles gelernt, dass ich während meines Praktikums anwenden konnte. So durfte ich beispielsweise versuchen
aus einer Rohbilanz eine kondensierte Bilanz zu erstellen.“
Bei voestalpine Böhler Welding Russia in Moskau
Der Student Christoph Gegenhuber absolvierte sein Berufspraktikum bei voestalpine Böhler Welding Russia
in Moskau. Aufmerksam wurde Christoph auf diese Möglichkeit beim „come together“, „wo Studierende des fünften
Semesters die kürzlich von ihrem Berufspraktikum zurück gekommen sind ihr Praktikums-Unternehmen vorstellten.
Durch diesen Austausch zwischen Studierenden des dritten und fünften Semesters wurde es für mich um einiges
leichter einen Praktikumsplatz zu bekommen.“
Erfahrungsberichte aus erster Hand
Ein solches Treffen unter Studierenden gab es auch heuer wieder. Diese Veranstaltung sei für die Studierenden
sehr wichtig, sagt Studiengangsleiterin Tonka Semmler- Matošic: „Zwar ist bei der Praktikumssuche Eigeninitiative
gefragt, wir unterstützen aber gerne mit internationalen Kontakten und forcieren den Austausch über die
Inhalte unter den Studierenden.“ Ein Praktikum in einem zentral-osteuropäischen Land verleiht auch dem Lebenslauf
eine besondere Note: „Wirtschaft kann man vielerorts studieren. Das Besondere an der FH Burgenland ist der Zentral-Osteuropa-Schwerpunkt.
Von Studienbeginn an lernen unsere angehenden Wirtschaftsexperten eine zentral-osteuropäische Sprache und
eignen sich zudem interkulturelle Kompetenzen an“, erklärt die Studiengangsleiterin.
Facts zum Studiengang
Bachelorstudium – Wirtschaftsstudium mit zentralosteuropäischer Dimension – 6 Semester – Vollzeit (MO bis
FR) oder berufsbegleitend (jede Woche: Freitag halbtags, Samstag ganztags) – Akademischer Grad „Bachelor of Arts
in Business“ – Studienort Campus Eisenstadt – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung,
Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung.
Absolventen arbeiten in national aber auch international agierenden Unternehmen in Bereichen wie Finanz-, Rechnungswesen
und Controlling, Logistik und Export, Marketing, Weinmanagement oder auch Tourismusmanagement.
Studierende erhalten die Möglichkeit, sich in folgenden Bereichen zu spezialisieren: Finanz-, Rechnungswesen
und Controlling, Logistik – Export, Marketing – Sales, Tourismusmanagement und NEU ab Herbst 2017 Social Business
Management.
Anmeldefrist für den Studienstart im Herbst 2017: 31. März 2017
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