Landesregierung hat für Projekte zur Umsetzung der Tourismusstrategie 2020 heuer eine
Unterstützung in Höhe von 200.000 Euro zugesichert
Bregenz (vlk) - Das Tourismusland Vorarlberg in Sachen Gastfreundschaft, Regionalität und Nachhaltigkeit
zur führenden Region in Europa machen: Dieses ehrgeizige Ziel verfolgen Land, Wirtschaftskammer und Vorarlberg
Tourismus auf Basis der gemeinsam erarbeiteten Vorarlberger Tourismusstrategie 2020. Jetzt hat die Landesregierung
wieder Beiträge für die Fortführung von Projekten genehmigt, die von der Wirtschaftskammer federführend
umgesetzt werden. Die Unterstützung beläuft sich auf 200.000 Euro, informieren Landeshauptmann Markus
Wallner und Wirtschafts- und Tourismusreferent Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser.
Bei den laufenden Projekten und Aktivitäten geht es schwerpunktmäßig darum, die Arbeitsplätze,
die Arbeit an sich und auch die Ausbildung im Vorarlberger Tourismus auf ein neues Niveau zu heben. "Klar
ist, dass sich touristische Qualität letztlich immer auch über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter definiert.
Umso wichtiger ist es, die Rahmenbedingungen so attraktiv wie möglich zu gestalten, um damit hochmotivierte
und bestqualifizierte Fachkräfte für Vorarlbergs Tourismusbetriebe gewinnen zu können, die auch
bereit sind, sich langfristig binden", verdeutlicht der Landesstatthalter.
Erfreulicher Auftakt der Sommersaison
Für die laufende Sommersaison zeigt sich Landeshauptmann Wallner zuversichtlich, dass Vorarlberg an die herausragende
Sommersaison des Vorjahres anknüpfen kann: "Die aktuelle Stimmungslage ist positiv. Mit ein wenig Wetterglück
steht einem neuerlichen Rekordergebnis nichts im Weg". Der Auftakt der Sommersaison verlief jedenfalls bereits
nach Wunsch: Das Zahlen aus dem Vorjahr konnten im Mai und Juni nochmals übertroffen werden, mit einem Gästeplus
von mehr als sieben Prozent und einem Plus an Übernachtungen von fast sechs Prozent.
Wichtiger Wirtschaftszweig
In dem Zusammenhang macht Landeshauptmann Wallner einmal mehr auf die Bedeutung des Tourismus aufmerksam: "Der
Fremdenverkehr ist ein wichtiger Wirtschaftszweig und Impulsgeber – gerade für die ländlich geprägten
Regionen in Vorarlberg. Von Investitionen profitieren immer auch zahlreiche andere Bereiche wie Handel, Handwerk,
Bau- und Dienstleistungsgewerbe, Verkehrsbetriebe und die Landwirtschaft. So werden Arbeitsplätze gesichert
und Wertschöpfung bleibt in unseren Regionen". In der Vorarlberger Tourismus- und Freizeitwirtschaft,
die zum Bruttoregionalprodukt etwa sieben Prozent beiträgt, sind aktuell rund 14.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter beschäftigt.
Strategie konsequent fortsetzen
Angesichts der guten Entwicklung im Tourismus gelte es die Strategie konsequent fortzusetzen, sagt Landesstatthalter
Rüdisser. Die Fortschritte bezüglich der Gesamtstrategie beurteilt er positiv: "Vorarlberg ist auf
einem sehr guten Weg, weil alle Partner engagiert und konsequent an einem Strang ziehen".
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