„Marktplatz Österreich Lebensmittel“ am 4. Oktober: Zum 12. Mal präsentieren heimische
Anbieter über 240 internationalen Einkäufern ihre Nahrungsmittel und Getränke
Wien (pwk/awo) - Österreichs Lebensmittelhersteller haben sich seit vielen Jahren mit Individualität
und bester Qualität auf den europäischen und Übersee-Märkten etabliert. Wichtige Erfolgsfaktoren
sind dabei nachhaltige Innovationen bei Produkten und Verfahren, gut ausgebildete Mitarbeiter sowie professionell
geführte Marken. Österreich steht zudem weltweit für natürliche Rohstoffe, hochwertige Lebensmittel
aus gesunder Natur und für eine lückenlose Qualitätskontrolle. Rohstoffe aus umweltgerechter Produktion
und Produkte mit Charakter werden erfolgreich exportiert. Die heimischen Lebensmittelproduzenten stehen auf dem
kleinen heimischen Markt in einem strengen Wettbewerb. Und das macht fit für den erfolgreichen Export in die
ganze Welt.
Alternative Märkte für Nahrungsmittelexporteure
Als unmittelbare Unterstützung und auf Grund des großen Erfolgs in den vergangenen Jahren organisieren
die Experten des Branchenfokus der AUSSENWIRTSCHAFT daher auch heuer wieder den „Marktplatz Österreich Lebensmittel 2017“, für österreichische Nahrungsmittel-
und Getränkefirmen sowie internationale Einkäufer des Lebensmitteleinzel- sowie des Großhandels.
„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist Handeln angesagt. Der „Marktplatz Österreich Lebensmittel“
hat sich zum größten exportorientierten Treffpunkt des Landes für internationale Einkäufer
im Nahrungsmittel- und Getränkebereich entwickelt“, zeigt sich AUSSENWIRTSCHAFT Branchenfokus-Projektleiterin
Irene Braunsteiner über den großen Andrang erfreut.
Internationale Bühne für den Feinkostladen Österreich
Das exklusive Branchenmeeting für österreichische Anbieter von Nahrungsmitteln und Getränken mit
den extra angereisten internationalen Einkäufern im Lebensmittelsektor geht am 4. Oktober 2017 in der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ) bereits in seine zwölfte Auflage. „Der ‚Taste of Austria‘ ist weltweit heiß
begehrt. Wir unterstützen unsere Produzenten mit Rat und Tat, damit sie in Zukunft noch aktiver die Auslandsmärkte
bearbeiten können. Der Marktplatz ist dazu ein perfektes Serviceangebot und die ideale Plattform zur Präsentation
unserer hochwertigen Nahrungsmittel und Getränke“, so AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA Leiter Michael Otter.
Trotz der großen Erfolge in vielen Auslandsmärkten müsse sich Österreich im Export noch stärker
als bisher diversifizieren, ist Otter überzeugt: „Alles, was die AUSSENWIRTSCHAFT tut, hat am Ende ein Ziel:
die richtigen Partner für österreichische Unternehmen zu finden. Denn gute Partner sind im Auslandsgeschäft
fast so wichtig wie gute Produkte. Die AUSSENWIRTSCHAFT unterstützt Österreichs Exportwirtschaft mit
einem umfangreichen Leistungsprogramm in den Bereichen Wissen, Plattformen und Partner und steht Unternehmen bei
ihren Internationalisierungsschritten und als internationaler Trendscout zur Seite.“
Rekordbeteiligung aus 45 Ländern
Im Rahmen der eintägigen Veranstaltung in Wien werden über 90 österreichische Top-Produzenten
von Lebensmitteln und Getränken und über 240 namhaften Einkäufern aus 45 Ländern (u.a. aus
Albanien, Algerien, Australien, Ägypten, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Finnland, Irland, Japan, Kanada,
Korea, Kosovo, Kroatien, Malaysia, Mazedonien, Montenegro, Neuseeland, Polen, Portugal, Rumänien, Russland,
Schweden, Senegal, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Taiwan, Thailand, Ukraine, Ungarn, USA, Vereinigtes Königreich,
u.a.) erwartet.
Die in diesem Rahmen zustande kommenden Firmenmeetings zwischen österreichischen Anbietern und internationalen
Interessenten bringen bzw. festigen freilich nicht nur erstklassige Geschäftskontakte, sie eröffnen vielfach
auch neue Absatzwege für die heimische Lebensmittel- und Getränkebranche. Die Unternehmen werden im Rahmen
des „Marktplatz Österreich Lebensmittel 2017“ mehr als 1.200 b2b-Meetings mit den extra angereisten internationalen
Interessenten absolvieren. „Der sehr starke Zulauf an Teilnehmern sowie das immer größere Spektrum an
Herkunftsländern der ausländischen Einkäufer beweisen eindrucksvoll, dass wir mit dieser Veranstaltung
goldrichtig liegen“, analysiert Braunsteiner.
go-international unterstützt Österreichs Exportwirtschaft
Ermöglicht wird die Veranstaltung seit ihren Anfängen dank finanzieller Unterstützung aus der
Internationalisierungsoffensive, einer Förderinitiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung
und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich. Das Volumen für die Umsetzung der Exportoffensive
go-international, die von der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA abgewickelt wird, beläuft sich für die Jahre 2015
bis 2019 auf insgesamt 56 Millionen Euro. Damit soll für mehr Schwung bei den Ausfuhren, besonders in Fernmärkte,
gesorgt und die Zahl der österreichischen Exporteure weiter gesteigert werden.
Die inhaltlichen Schwerpunkte der zahlreichen Fördermaßnahmen umfassen u.a. Initiativen zur Exportmotivation,
die Unterstützung von ausgewählten Hoffnungsbranchen in wichtigen Zielmärkten, die Förderung
des Exports von Know-how intensiven Produkten und Dienstleistungen sowie der Kreativwirtschaft und des Bildungsexports
und den Technologietransfer. „go-international unterstützt heimische Unternehmen vor allem beim ersten Schritt
in den Export und der Erschließung von Zukunftsmärkten. Es geht aber nicht nur darum, Exporte zu steigern,
sondern den Wert und die Bedeutung von Internationalisierung per se in den Köpfen der Unternehmer und der
Öffentlichkeit zu verankern“, erklärt Otter.
Der „Marktplatz Österreich Lebensmittel“ gilt dabei als wichtiger Teil der Gesamtstrategie für den Branchenfokus
"Nahrungsmittel" im Rahmen von go-international. Dabei werden durch ein umfassendes Maßnahmenbündel
im In- und Ausland unterstützende Aktionen für exportorientierte Unternehmen gesetzt bzw. koordiniert,
um deren Internationalisierungs-Aktivitäten nachhaltig zu stärken. „Als DER Serviceanbieter in allen
Belangen der Internationalisierung wollen wir als AUSSENWIRTSCHAFT natürlich auch den Feinkostladen Österreich
weltweit noch stärker in Szene setzen“, so Otter.
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