Begehbare Skulptur beim Neuen Rathaus
Linz (stadt) - Das europaweit erste Mahnmal für aktive Gewaltfreiheit wurde am 2. Oktober durch Bürgermeister
Klaus Luger und Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer mit einem Festakt eröffnet. Die begehbare Skulptur
des Linzer Künstlers Karl-Heinz Klopf setzt am Urfahraner Brückenkopf beim Neuen Rathaus ein sichtbares
Zeichen sowohl für konstruktive, gewaltfreie Konfliktkultur als auch für Kunst im öffentlichen Raum.
50.000 Euro wurden in die Umsetzung des Kunstprojekts inklusive künstlerischer Wettbewerb investiert.
Das Mahnmal soll zukunftsweisend auf ein friedliches Zusammenleben wirken, aber auch die Vergangenheit der Stadt
reflektieren sowie derjenigen Österreicherinnen und Österreicher gedenken, die sich aktiv und ohne Gewaltanwendung
gegen das nationalsozialistische Gewaltregime stellten.
Nach der Eröffnung folgten eine Videobotschaft der österreichischen Expertin für aktive Gewaltfreiheit
und Ehrenpräsidentin des Internationalen Versöhnungsbunds Hildegard Goss-Mayer. Friedensforscher Dr.
Reiner Steinweg hielt zum Thema „Reden mit dem (oder den) Bösen?“ einen Vortrag.
|