Skiurlaub für Familien und Wintergenuss
Linz (lk) - "Oberösterreich steht für familienfreundlichen Skiurlaub mit kurzer Anreise.
Das ist die zentrale Botschaft, mit der heuer vermehrt Winterurlauber für einen Aufenthalt in Oberösterreich
begeistert werden sollen", betonte Tourismusreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl am 19. Oktober im Rahmen einer
Pressekonferenz gemeinsam mit Mag. Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer von Oberösterreich Tourismus,
und Mag. Gerald Paschinger, dem Geschäftsführer der Hochficht Bergbahnen GmbH. Im Wintermarketing setzen
die Skigebiete und Tourismusdestinationen gemeinsam mit dem Oberösterreich Tourismus auf emotionale Bildwelten,
momenthafte Kurzvideos für Kino, TV und Online sowie Hörfunkspots.
Auch aktuelle Investitionen der Skigebiete und der Hotellerie stärken die familienfreundliche Positionierung
und tragen zur weiteren Qualitätsverbesserung bei: eine neue 10er Gondelbahn im Skigebiet Hochficht, das familienfreundliche
"COOEE alpin Hotel Dachstein" (ehemals adeo Alpin) und das modernisierte Hotel Sommerhof in Gosau, das
neue Explorer Hotel Hinterstoder sowie der aktuelle Ausbau im Gesundheitsresort Lebensquell Bad Zell sind Beispiele
dafür.
Und zu Weihnachten, dem Fest der Familie, werden heuer bereits erste Vorboten des Jubiläums "200 Jahre
Stille Nacht! Heilige Nacht!", das 2018 gefeiert wird, sichtbar. Im Marketing rückt neben dem familienfreundlichen
Skiurlaub der "Wintergenuss" mit Advent, alternativem Wintersport und Wellness in den Fokus.
1,08 Millionen Gäste verbrachten im Winter 2016/17 einen Aufenthalt in Oberösterreich (+5,8 Prozent gegenüber
dem Vorjahr). Gut 2,82 Millionen Nächtigungen (+ 5,9 Prozent) verzeichneten Oberösterreichs Beherbergungsbetriebe
im vergangenen Winter, in dem sich der langfristige Aufwärtstrend fortsetzte. In den letzten zehn Jahren stieg
die Zahl der Ankünfte um 34 Prozent, jene der Nächtigungen um 17 Prozent.
LH-Stv. Dr. Michael Strugl: Wintertourismus weiter im Aufwind
Oberösterreich steht für Familienurlaub mit Qualität
Der Wintertourismus in Oberösterreich hat in der Saison 2016/17 seinen Aufwärtstrend fortgesetzt.
1,08 Millionen Gäste weist die Tourismusstatistik von November 2016 bis April 2017 aus, das ist ein Zuwachs
von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2,82 Millionen Nächtigungen bedeuten ein Plus von 5,9 Prozent. Damit
setzt sich die langfristig positive Entwicklung der Wintersaison in Oberösterreich fort. Seit 2007 stieg die
Anzahl der Ankünfte um 34 Prozent, jene der Nächtigungen um 17 Prozent. "Mit einem Drittel mehr
Urlaubsgästen innerhalb von zehn Jahren erweist sich Oberösterreich als zunehmend attraktive Winterdestination.
Investitionen in den Skigebieten und Gesundheitsbetrieben sowie in zusätzliche Hotelbetten haben das Ziel,
diese positive Entwicklung fortzuschreiben", stellt Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl fest.
Insgesamt standen im Winter 2016/17 rund 60.400 Gästebetten in 3.064 Betrieben zur Verfügung. Mit 6,25
Mrd. Euro an direkter und indirekter Wertschöpfung leistet die Tourismus- und Freizeitwirtschaft jährlich
einen Beitrag von 10,4 Prozent zum Brutto- Regionalprodukt. (Quelle: Tourismus-Satellitenkonto Oberösterreich
2016).
Investitionen in den Skigebieten Familien und Schneesicherheit im Fokus
Die Snow & Fun Skigebiete - Skiregion Dachstein West, Freesports Arena Dachstein Krippenstein, Feuerkogel,
Kasberg, Hinterstoder, Wurzeralm und Hochficht - arbeiten laufend an der Optimierung von Pisten und Liftanlagen
sowie an der Verbesserung der Schneesicherheit. Insgesamt wurden dafür seit 2005 rund 192 Mio. Euro aufgewendet.
Im Winter 2017/18 stehen Familien im Fokus der Investitionen. Vor allem die neue 10er- Gondelbahn auf den Reischlberg
im Skigebiet Hochficht bringt mit der Mittelstation beim Anfängerpark wesentlichen Komfortgewinn für
Familien. Im Skigebiet Kasberg wird an der weiteren Attraktivierung des Kinderlandes gearbeitet. In Oberösterreichs
Skigebieten stehen den Wintersportlern in der Saison 2017/18 bei 148 Aufstiegshilfen rund 250 Pistenkilometer zur
Verfügung.
Neue Hotels in Gosau und Hinterstoder Lebensquell Bad Zell eröffnet Sauna-Bereich
Ergänzend dazu erfolgen Investitionen in neue Hotels und in die Qualitätssteigerung bestehender Betriebe.
Davon profitieren vor allem die Wintersportregionen Oberösterreichs. Brennpunkt ist Gosau in der Ferienregion
Dachstein Salzkammergut. Erst im Vorjahr wurde hier mit dem "Leading Family Hotel & Resort Dachsteinkönig"
der Winterurlaub für Familien neu definiert. Im Dezember steht nun die Eröffnung des
"COOEE alpin Hotel Dachstein" (ehemals adeo Alpin) bevor. Das Haus, eine Investition von 11 Mio. Euro,
verfügt über 204 Betten und richtet sich vor allem an Familien und sportlich-aktive Urlaubsgäste.
Im Hotel Sommerhof wurden für 1,8 Mio. Euro fünf Suiten und insgesamt 50 Zimmer mit 120 Betten komplett
modernisiert und der Restaurantbereich neu gestaltet.
Ebenfalls im Dezember nimmt das Explorer Hotel Hinterstoder den Betrieb auf. Für die Summe von 9,6 Mio. Euro
entsteht ein Hotel mit 200 Betten in unmittelbarer Nähe zur Talstation der Höss. Weiter ausgebaut wird
auch das Gesundheits- und Wellness- Angebot in Oberösterreich. Am 20. Oktober feiert das Gesundheitsresort
Lebensquell Bad Zell die Eröffnung seiner jüngsten Erweiterung: Die Vergrößerung des Restaurantbereiches,
die Erweiterung des Sauna-Außenbereiches und ein neuer beheizter Außenpool bedeuten eine Gesamtinvestition
von 2,5 Mio. Euro. "Diese Projekte steigern die Attraktivität des touristischen Angebotes und sichern
gleichzeitig regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze", zeigt sich LH-Stv. Strugl erfreut.
Mag. Andreas Winkelhofer
Oberösterreich-Winter von Sport bis Genuss Emotionale Momente wecken Begeisterung
Der Entscheidung für einen Winterurlaub in Oberösterreich liegt ein Bündel unterschiedlicher Motive
zugrunde. "Erholung in der Natur steht für den Gast auch im Winter im Vordergrund. Neben dem sportlich-aktiven
Winterurlaub mit Schwerpunkt Alpinskifahren rücken Ruhe und Erholung, der Wintergenuss, in den Fokus",
erklärt Mag. Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer des Oberösterreich Tourismus. Für die
erste Säule, den Wintersport, stehen Oberösterreichs Skigebiete. Mit ihrer guten Erreichbarkeit aus den
Zielmärkten Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei und Polen punkten sie als erste Anlaufstelle
für Gäste aus diesem Einzugsbereich.
Der Begriff Wintergenuss bedient die in städtisch-urbanen Räumen herrschende Sehnsucht nach Winterromantik.
Ein Bedürfnis, dem vor allem die Winterlandschaften im Salzkammergut und im Mühlviertel gut entsprechen.
Genusswinter bedeutet Aktivität in verschneiten Landschaften (Winter- und Schneeschuhwanderungen, Pferdeschlittenfahrten),
Advent, Brauchtum und Kulinarik sowie Gesundheits- und Wellnessurlaub im Winter. Authentische Advent- und Weihnachtsmärkte
mit regionalem Handwerk und Brauchtum erfreuen sich großer Beliebtheit, etwa der Wolfgangseer Advent. Advent
in den Städten, etwa in Linz oder die "Welser Weihnachtswelt", lässt sich mit Kultur-Erlebnis
oder vorweihnachtlichem Shopping verbinden. Eine Brücke zwischen städtischem Ambiente und ländlichem
Brauchtum schlägt die Christkindlregion mit der Adventhochburg Steyr und ihren Nachbarorten Garsten, Sierning
und dem "Adventkalenderdorf" Steinbach an der Steyr. Die "Christkindlstadt" Steyr spielte auch
in der Verbreitung des berühmtesten Weihnachtsliedes der Welt eine wichtige Rolle und steht daher an dessen
rundem Geburtstag zusätzlich im Rampenlicht.
200 Jahre "Stille Nacht! Heilige Nacht!" Länderübergreifendes Projekt vor dem Start
Am 24. Dezember 2018 sind 200 Jahre vergangen, seit in Oberndorf bei Salzburg erstmals "Stille Nacht! Heilige
Nacht!" gesungen wurde. Das Jubiläum des Liedes nehmen die Landes-Tourismusorganisationen von Salzburg,
Tirol und Oberösterreich zum Anlass, um gemeinsam mit der Österreich Werbung dem wohl berühmtesten
Weihnachtslied der Welt eine touristische Heimat zu geben. Oberösterreich rückt im Zuge dieses Projektes
drei "Stille Nacht Orte" ins Rampenlicht: Hochburg-Ach als Geburtsort des Komponisten Franz Xaver Gruber.
Ried im Innkreis, wo im Museum Innviertler Volkskundehaus jene Krippe im Original zu sehen ist, vor der das Lied
erstmals gesungen wurde. Und Steyr, wo zwischen 1827 und 1832 der erste Textdruck des Liedes erfolgte. Bereits
im Advent 2017 starten erste Maßnahmen: eine länderübergreifende Stille-Nacht-Website und Presse-Aktivitäten
in internationalen Zielmärkten. Für das Jubiläumsjahr 2018 ist eine ganzjährige Kampagne in
Vorbereitung.
Außergewöhnliche Momente erleben Die Winterkampagne 2017/18
Die Winterkampagne 2017/18 in den Kernmärkten Österreich, Deutschland und Tschechien wird von den sieben
Top-Skigebieten Oberösterreichs, der Ferienregion Böhmerwald sowie den Markendestinationen Pyhrn-Priel,
Salzkammergut und Mühlviertel gemeinsam mit Oberösterreich Tourismus getragen. "Die Kernbotschaft
- Oberösterreichs Winterdestinationen sind schnell und gut erreichbar und bieten das perfekte Wintersport-Umfeld
für Familien - wird über eine emotionale, momenthafte Ansprache transportiert", erläutert Winkelhofer.
In außergewöhnlichen und emotionalen Urlaubs-Momenten - Kinder lernen Skifahren oder bauen eine Schneeschanze,
ein Carver lebt seine Sportleidenschaft aus - soll sich die Zielgruppe wiederfinden und für Winterurlaub in
Oberösterreich begeistern. Die Geschichten zu diesen Momenten werden in Hörfunk- und Fernseh- bzw. Kinospots
erzählt. Sie finden online ihre logische Fortsetzung, die den Gast letztlich zum buchbaren Angebot hinführt.
Die Ausstrahlung der Spots wird zusätzlich von Social Media Marketing auf Facebook und Youtube begleitet.
Marktoffensive in Tschechien Oberösterreich zeigt in Prag Flagge
Ein besonderer Schwerpunkt wird bei der Winterkampagne 2017/18 auf den Zielmarkt Tschechien gelegt, mit einem geographischen
Foklus auf den Großraum Prag. Gemeinsam mit den Skigebieten ist Oberösterreich Tourismus direkt vor
Ort aktiv, um die Tschechen für Wintersport in Oberösterreich zu begeistern: Am 14. November präsentieren
sich die Snow & Fun Skigebiete mit Oberösterreich Tourismus in Prag dem Publikum sowie einen Tag später
den tschechischen Medien. In einer breit angelegten Promotion-Aktion mit den Wirtschaftspartnern Intersport und
Fischer Ski, die von Radiosendern sowie reichweitenstarken Print- und Onlinemedien begleitet wird, wird als Hauptgewinn
ein Skiurlaub in Oberösterreich inkl. einem Privatskikurs mit dem tschechischen Weltcup-Skiläufer und
Fischer-Athleten Kryštof Krýzl verlost. Online- und Social Media Marketing, Kinowerbung, City-Lights und
eine starke Präsenz im Special Interest Magazin "snow.cz" flankieren diese Marktoffensive.
Fortgesetzt werden außerdem die Marketingmaßnahmen in Polen und der Slowakei, wo das Image Oberösterreichs
als Skidestination mit Kinowerbung, City-Lights, E-Marketing und PR-Maßnahmen gefestigt werden soll. Begleitet
wird die Winterkampagne zusätzlich von einer gemeinsam mit dem Partner Intersport ausgetragenen "Blogger
Challenge", die zusätzliche Online-Präsenz in Österreich, Deutschland, Tschechien und Polen
generieren wird.
Ergänzend zum Skisport-Schwerpunkt setzt Oberösterreich auf den genussvollen Winter als zweite Säule
des Wintermarketings. Mit den Markendestinationen Salzkammergut, Mühlviertel und der Österreich Werbung
umwirbt Oberösterreich Tourismus mit diesem Thema den deutschen Gast. Emotionale Momentaufnahmen beim Winterreiten,
Schneeschuhwandern oder Langlaufen in Verbindung mit Wellness kommunizieren den Genuss-Aspekt des Winters. Die
Inhalte werden in einem Mix aus Online-Marketing und klassischer Werbung verbreitet und über Social Media
Kanäle unterstützt.
Mag. Gerald Paschinger
Skigebiet Hochficht setzt den Ausbau fort: Neue 10er Gondelbahn auf den Reischlberg
Die Hochficht Bergbahnen errichten derzeit eine neue, moderne 10er Gondelbahn auf den Reischlberg mit Zwischenstation
auf halber Strecke. Die Anlage ersetzt den mehr als 50 Jahre alten Reischlberglift und die Holzschlag Doppelschlepplifte.
"Damit wird die Qualitätssteigerung der letzten Jahre und der Ausbau zum perfekten Familienskigebiet
konsequent weitergeführt", erklärt Mag. Gerald Paschinger, Geschäftsführer der Hochficht
Bergbahnen.
Die Talstation der neuen Gondelbahn befindet sich direkt neben dem Parkplatz und der modernen Skiarena Hochficht
mit Intersportshop, Skiverleih, Skidepot, Skischule und Gastronomie mit eigenem Kinderrestaurant und Indoor-Spielbereich.
Von dort aus überblickt man das Skigeschehen durch große Panoramafenster. Mit der neuen leistungsstarken
10er Gondelbahn gelangen Anfänger bequem und sicher zur Zwischenstation, wo sich der große Anfängerpark
mit überdachtem Förderband befindet. Im Nahbereich der Zwischenstation befindet sich auch das urige Gasthaus
"Zum Überleben".
Die Bergstation befindet sich am Reischlberg mit herrlichem Panoramablick über Bayern und ganz Oberösterreich
bis in die Alpen. Zur Abfahrt von der Bergstation Reischlberg stehen zwei besonders breite Carving-Strecken zur
Verfügung. Die Reischlbergabfahrt ist eine homologierte FIS-Rennstrecke, die Hochwaldabfahrt eine perfekte
Familien- und Genussabfahrt. Beide Abfahrten sind Sonnenhänge und zu 100 Prozent beschneit.
Gondelbahn bringt Qualitätssteigerung Mehr Fahrkomfort auf den Pisten
Mit der neuen 10er Gondelbahn werden viele Anforderungen abgedeckt und die Qualität des Skigebietes Hochficht
enorm gesteigert:
- Die geschlossenen Kabinen sind die sicherste Beförderungsform
und eignen sich besonders für Kinder und Gruppen; Familien, Kindergärten, Schulen und Vereine sind eine
wesentliche Zielgruppe am Hochficht.
- Mit der Zwischenstation ist der große Anfängerpark
perfekt erreichbar.
- Die 10er Gondelbahn bietet bei jeder Witterung höchsten
Komfort.
- Die Talstation befindet sich direkt neben dem Parkplatz
und der modernen Skiarena und setzt den Anspruch "Skifahren über kurze Wege schnell erreichbar"
zur Gänze um.
- Weiters schafft die Lage der Talstation eine große
freie Fläche rund um die Skiarena.
- Durch den Wegfall der Holzschlaglifte wird die Pistenfläche
größer.
Als weitere Qualitätssteigerung wird die Standardabfahrt im unteren Bereich nach dem Steilhang verbreitert.
Damit wird der Fahrkomfort enorm verbessert. Zur Steigerung der Schneesicherheit wurden zusätzliche Schneekanonen
und Schneilanzen installiert. Damit stehen insgesamt über 100 Schneeerzeuger im Skigebiet zur Verfügung.
Als Ersatzinvestition wird ein neues Pistengerät mit Winde für die perfekte Pistenpräparierung angeschafft.
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