Kurz erstmals als Bundeskanzler bei Kardinal Schönborn

 

erstellt am
22. 12. 17
13:00 MEZ

ÖVP-Regierungschef nach Antritts- und Weihnachtsbesuch beim Wiener Erzbischof: "Der soziale Zusammenhalt ist in unserer Gesellschaft unabdingbar"
Wien (kap) - Erstmals ist Sebastian Kurz als Bundeskanzler mit Kardinal Schönborn zusammengetroffen. Der Antrittsbesuch des ÖVP-Regierungschefs am 21. Dezember knüpft an die schon traditionellen Besuche früherer Bundeskanzler beim Wiener Erzbischof knapp vor Weihnachten an und hat auch diesmal im Erzbischöflichen Palais stattgefunden. Man sei "sehr froh, dass die Begegnung noch kurzfristig trotz dichter Terminkalender stattfinden konnte", hieß es von beiden Seiten nach dem Treffen gegenüber der Nachrichtenagentur "Kathpress".

Erfreut über das gute Gespräch zeigten sich sowohl der Vorsitzende der Bischofskonferenz, als auch der Bundeskanzler, der via Twitter darüber informierte. "Der soziale Zusammenhalt ist in unserer Gesellschaft unabdingbar. Für uns gilt, dass wir für die Menschen da sind, die Hilfe benötigen", schrieb Kurz nach der Begegnung mit dem Kardinal. Dem neuen Bundeskanzler sei der "Austausch und das Gespräch mit den Kirchen und Religionen sehr wichtig" und "Ausdruck der Wertschätzung für ihr soziales und gesellschaftliches Engagement", hieß es aus dem Kabinett des Bundeskanzlers im Gespräch mit Kathpress.

Der Antrittsbesuch von Kurz war nicht seine erste offizielle Begegnung mit dem Wiener Erzbischof. Bereits seit seiner Tätigkeit als Integrationsstaatsekretär und dann als Außenminister pflegt Kurz den regelmäßigen Austausch mit Kardinal Schönborn. Ein ständiges Thema dabei war u.a. der internationale Einsatz Österreichs für Religionsfreiheit und der Schutz verfolgter Christen sowie Anhänger anderer Religionen.

 

 

 

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